Donnerstag, 17. März 2016, 19:30 Uhr

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

im Zeughaus des Vereins „Die Förderer“, Wittstraße 1, 84028 Landshut

Tagesordnung
01. Begrüßung und Grußworte
02. Bericht des Vorstands
03. Kassenbericht
04. Bericht der Kassenprüfer
05. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
06. Wahl des Kuratoriums
07. Verschiedenes
08. Vortrag Robert Reif, Architektenpartnerschaft Nadler∙Sperk∙Reif, „Stationen auf dem Weg zum LANDSHUTmuseum / Bilder und Fakten“

Es wird gebeten, Wünsche und Anträge bis spätestens Mittwoch, 9. März 2016, schriftlich und mit Begründung bei unserer Geschäftsstelle einzureichen.




November 2015

Michael Lange übergibt im Alten Franziskanerkloster das Portrait der Siegerin

Eine der Mitmach-Besonderheiten des LANDSHUTfestes 2015 war der „Art Memory Wettbewerb“. Das Besondere daran war er nicht zuletzt der ausgelobte Preis: Ein Portrait des Siegers aus der Hand von Michael Lange. Dieses wurde nun vom Künstler selbst im Beisein der Organisatoren im Alten Franziskanerkloster an die Preisträgerin, die 13-jährige Nora Schmid, übergeben. Aufgabe der - zumeist jugendlichen - Wettbewerbsteilnehmer war es gewesen, einen Gegenstand aus dem Museumsbestand nach kurzer Betrachtung zeichnerisch wiederzugeben. 34 Teilnehmer hatten sich daran gewagt, das gar nicht unkomplizierte Stück, ein Aquamanile in Löwenform, auf den bereitgehaltenen Blättern aus der Erinnerung zu skizzieren. Herausgekommen waren dabei 34 Bilder, an denen ihre Zeichner Gedächtnis und Hand schulen konnten. Teils in expressiven, raschen Strichen, teils detailgetreu ausgeführt, gaben sie den metallenen Löwen mit Mähne, Griff und Ausgießer wieder. Kein leichtes Unterfangen, das 34 Mal auf unterschiedliche Weise gelöst worden war. Aus den zehn besten Arbeiten, die von einer Fachjury, bestehend aus dem Künstler selbst, dem Museumsdirektor Dr. Franz Niehoff und der Kunstkritikerin Anke Humpeneder-Graf, ausgewählt wurden, zog Glücksfee Ele Schöfthaler dann die Gewinnerin: die 13-jährige Nora Schmid, Schülerin der 8. Klasse am Hans-Leinberger-Gymnasium. Die Freude war bei der ganzen Familie riesengroß. In den Wochen nach dem LANDSHUTfest fertigte Lange dann, nach einer Portraitsitzung in seinem Atelier, das Bildnis in mehrtägiger Arbeit an. Nora, die als ihre Lieblingsfächer Kunst, Geschichte und Musik angibt, hatte zusammen mit ihrer Freundin das LANDSHUTfest besucht und sich spontan zum Mitmachen beim Wettbewerb entschieden. Jetzt soll das Portrait einen besonderen Platz im Haus der Familie Schmid bekommen.
Professor Dr. Gernot Autenrieth und Georg Merk vom Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut freuten sich über den Nachhall des LANDSHUTfestes. Zur Preisträgerin gewandt meinte Autenrieth: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, auch die Jugend anzusprechen, denn Ihr seid auch für das Landshuter Stadtmuseum die Adressaten.“ Weil die Jury von allen 34 beim Wettbewerb eingereichten Zeichnungen sehr angetan war, wurde spontan entschieden, dass diese als gelebte Auseinandersetzung mit dem musealen Bestand Eingang in den Museumsfundus finden sollen. Michael Lange übergibt im Alten Franziskanerkloster das Portrait der Siegerin




10.08.2015

Landshuter Museumsfest mit vielen Aktionen und Spatenstich (Landshuter Zeitung)

Landshuter Museumsfest 2015 in der Landshuter Zeitung




Juli 2015

Wer wird 1. Landshuter Stadtmeister im Bumper-Fußball?

Acht Mannschaften können am Wettbewerb beim LANDSHUTfest teilnehmen.

Bumper-Fußball Symbolbild

Ein luftgepolsterter Ganzkörperball, im Inneren zwei Schultergurte und zwei Haltegriffe. Und los kann es gehen: Man könnte damit den Berg hinunterrollen oder Baden gehen. Der Freundeskreis Stadtmuseum spielt damit Fußball! Zum fünften Jubiläum des LANDSHUTfestes am Prantlgarten holt er acht dieser ursprünglich aus Skandinavien kommenden, sogenannten Bumper- oder Bubble-Balls nach Landshut und richtet ein Turnier aus, bei dem acht Vierermannschaften das Turnier um den Stadtmeistertitel austragen.

Der 1. Landshuter Bumper-Ball Wettbewerb ist eine der Hauptattraktionen beim diesjährigen Familienfest, das der Freundeskreis am 8. August im Prantlgarten, rund um das Alte Franziskanerkloster veranstaltet. „Wir haben heuer viel Grund zum Feiern: Neben unserem 5. LANDSHUTfest-Jubiläum feiern wir vor allem der Baubeginn für das Landshuter Stadtmuseum. Da wollten wir mit einer ganz besonderen Aktion locken. Dabei sind wir auf die Bumper-Balls gekommen“, freut sich Prof. Dr. Gernot Autenrieth, der 1. Vorsitzende des Freundeskreises.

Das Turnier wird von einer Studentengruppe der Universität Regensburg geleitet, der Gruppe Ratisbona Bubble-Ball. Es spielen zwei Mannschaften aus je vier Spielern gegeneinander, jedes Spiel dauert acht Minuten, ausgespielt werden die ersten vier Plätze. Die Regeln sind so klar wie einfach: Das Ziel des Spiels ist es, mit einem herkömmlichen Ball in das gegnerische Tor zu treffen. Da jeder Spieler mit einem Bumper-Ball ausgestattet ist, können sich die Spieler mit gezielten Stößen gegenseitig „bumpen“, also wegstoßen – Ballführung und Torschuss sind schwieriger als beim normalen Fußball, aber auch lustiger anzusehen. Auch die Zuschauer werden große Freude haben. Gewonnen hat, wer auf dem 15 mal 30 Meter großen Spielfeld die meisten Tore schießt.

Wir suchen acht Vierermannschaften für das Turnier. Wenn Sie Interesse und drei passende Freunde haben: melden Sie sich an unter der Mailadresse Gernotautenrieth@gmx.de. Und bringen Sie dann viele Freunde mit, die Sie lauthals unterstützen. Hier dürfte das Zuschauen genauso amüsant werden wie das Mitmachen!

Für die Spielteilnahme sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: Mindestalter 16 Jahre, Körpergewicht max. 90 Kilogramm, Sportkleidung, Turnschuhe (keine Fußballschuhe mit Stollen). Das Startgeld beträgt 10 Euro pro Mannschaft. Gespielt wird am Samstag, 8. August, ab 13.30 Uhr.




25.06.2015

KULTURFEST für das LANDSHUTmuseum

Das fünfte LANDSHUTfest steht vor der Tür. Und diesmal haben wir mehr Grund zu feiern denn je, denn der 1. Bauabschnitt zum LANDSHUTmuseum kann – nach dem endgültigen, einstimmigen „Ja“ des Bausenats zur Auftragsvergabe – endlich begonnen werden. Damit kommt den schon traditionellen und vom ausführenden Architekten Karl Sperk durchgeführten Baustellenführungen eine noch aktuellere Bedeutung zu.

Wie Sie unserem Flyer entnehmen können, gibt es rund um das Alte Franziskanerkloster am Prantlgarten pünktlich zu den Sommerferien, am Samstag, 8. August, wieder eine Menge Kulturprogramm und ein ausgeweitetes Spiel- und Wettbewerbsangebot für die ganze Familie.

Die Standort-Ausstellung „Gestern – Heute – Morgen“ und das weiterentwickelte KASIMIRmuseum ergeben Ankerplätze im Gesamtprogramm innerhalb und außerhalb des historischen Klostergebäudes. Zahlreiche Führungen werfen ein Licht auf die Ausstellungen und auf die Fragen von Sammlung und Vermittlung in der aktuellen Museumsarbeit. Und auch den Faktoren Sport und Spiel wird Rechnung getragen: Nach dem großen Erfolg des Gummistiefelweitwurf-Wettbewerbs beim LANDSHUTfest 2013 wollen die Organisatoren heuer noch eins drauf setzen: Mit dem 1. Landshuter Bumper-Ball-Wettbewerb erobert sich eine weitere Outdoor-Sportart ihren Platz in den Herzen der Besucher. Mit Turnschuhen ausgestattete Viererteams können, ein Mindestalter von 16 Jahren vorausgesetzt, zum Wettbewerb um den Stadtmeister-Pokal antreten. Die Wiese des Prantlgartens als Ballsport-Arena der besonderen Art!

Ein ganz besonderer Hauptpreis wird beim Zeichenwettbewerb mit Michael Lange ausgelobt: Der Künstler lädt die Besucher ein, ein Museumsobjekt vor Ort nachzuzeichnen. Der von einer Jury am Ende ausgewählte Preisträger erhält einen Gutschein für ein Lange-Porträt nach Wahl. Auch der Überraschungsstand der Neuen Galerie Landshut bietet wieder ein Stück Mitmach-Kunst für alle an.

Zur Landshuter Kultur- und Stadtgeschichte gehören auch die US-Oldtimer, an deren Präsenz in den Landshuter Straßen sich die Nachkriegsgeneration noch gut erinnern kann. Zwei solche Beispiele liefern sich am Franziskanerplatz ein Stelldichein mit Interessierten aus allen Generationen. Für musikalische und atmosphärische Untermalung sorgen heuer Thomas Mauerberger vom Duo „Stadtmusekanten“ und „mayer’s finest music“ rund um Erich Max Mayer.

Für Kaffee und Kuchen an der Freundeskreis-Theke sowie für Gebratenes und Getränke am Rottmeier-Stand ist bestens gesorgt, das Glücksrad, unser Ballonflug-Wettbewerb und eine große Hüpfburg sind ebenso wieder Teil des Programms.

Für die Unterstützung des vom Freundeskreis, den Museen der Stadt, der Neuen Galerie Landshut und dem Kunstverein wieder gemeinsam geschulterten LANDSHUTfestes ist dem Lions Club Landshut sowie den Firmen BMW Group Werk Landshut, Sparkasse Landshut, SAX Gerüstbau und Leipfinger Bader Ziegelwerke herzlich zu danken. Sie ermöglichen auch das Tagesangebot: Wer beim LANDSHUTfest Mitglied im Freundeskreis wird, erhält ein Jahr Beitragsfreiheit und eine kostenlose Brotzeit!

LANDSHUTfest – Flyer




09. Mai 2015

Exkursion nach Ingolstadt zu „Napoleon und Bayern“

Das Interesse an „Napoleon“ war sehr groß. Mit 61 Teilnehmern – Vereinsmitgliedern und Gästen – fuhr der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut in einem geräumigen Reisebus nach Ingolstadt. Herr Dr. Niehoff gab bereits während der Fahrt einen weitgefächerten Überblick über die Geschichte der Stadt und die Entwicklung zur hocheffizienten und boomenden Industriemetropole.

In Ingolstadt angekommen, besichtigte die Gruppe zunächst in einem geführten Rundgang ausgewählte Bauwerke und Denkmäler, wobei Herr Dr. Niehoff viele Details vermittelte und speziell auch die Verbindung zu Landshut herausstellte.

Exkursion nach Ingolstadt, Napoleon und Bayern am Stadtmodell von Ingolstadt

Am frühen Nachmittag schlossen sich die Führungen durch die Bayerische Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ an. Die Räume im Neuen Schloss wurden speziell für diese Ausstellung reich ausgestattet mit zahlreichen Dokumenten und Exponaten aus der Epoche um die Wende zum 19. Jahrhundert. Die professionellen Führer vermittelten dazu die politischen Fakten sowie die Beschlüsse und Allianzen. Sie erläuterten, wie es zu den Kriegen kam, die einerseits – besonders im Russlandfeldzug von 1812 – zur Vernichtung großer Heerscharen mit allein 30.000 Soldaten aus Bayern führte. Andererseits brachte Napoleon Bayern die Königskrone, ein vergrößertes und zusammenhängendes Territorium und die erste liberale Verfassung.




April 2015

Von Gstaudach bis Giglio - Michael Lange fächerte 40 Jahre Künstlerleben anhand seiner Zeichnungen auf

Zwischen den Deckeln seiner 84 Skizzenbücher, die Michael Lange an die Museen der Stadt Landshut gegeben hat, befinden sich die Erfahrungen und Erlebnisse aus vier Jahrzehnten Landshuter Künstlerleben. In der Stadtresidenz ermöglicht die Ausstellung „Über die Jahre: Orte, Wege, Augenblicke“ derzeit Einblicke in diese Bücher. In einer besonderen Führung, zu der der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. eingeladen hatte, fächerte der Künstler persönlich diesen Bilderbogen auf und entfaltete vor den zahlreich erschienenen Besuchern kurzweilige und spannende Episoden seines Künstlerlebens. Der Bogen war weit gespannt und außerordentlich kurzweilig: So kam der in jüngster Zeit berühmt gewordene Leuchtturm von Giglio ebenso darin vor wie die weißen Plastikstühle der Strandcafes zwischen Italien und Portugal. Es gab Originalzeugnisse der Landshuter Stadtgeschichte wie die Bierdeckel der Landshuter Reichardtbrauerei und die Ehrennadel des Landshuter Boxclubs Bavaria zu sehen, es gab interessante Geschichten über die Staufer ebenso wie über die Schülerinnen Seligenthals, den Wirt vom Schwarzen Hahn und Künstlerkollegen wie den leider zu früh verstorbenen Paul Wiesenfeld. Und es wurde über den Ehrgeiz des Boxers vor der Kamera berichtet und darüber, was das Bewerbungsgespräch an der Kunstakademie mit Fritz Koenig und dem Geräucherten in Gstaudach zu tun hat und warum es auf den Bildern von der Mühleninsel kein Gewitter geben durfte. Viel Lob fand der Künstler für Museumsleiter Franz Niehoff und sein Team, insbesondere für Anette Klöpfer, Restauratorin der Museen, die mit viel Sachverstand die Ausstellung eingerichtet hätte: „Ich habe mich um nichts kümmern brauchen.“ Inzwischen seien die Bücher umgeblättert worden, sodass die Besucher wieder neue Einblicke nehmen könnten. Die Rolle des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut, der auch zu dieser Führung eingeladen habe, sei die eines Katalysators, freute sich abschließend Prof. Dr. Gernot Autenrieth, der Vorsitzende des über 600 Mitglieder starken Freundeskreises. Er ermögliche etwas und treibe es voran, ohne dabei selbst in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Diese Vermittlungsfunktion habe den Museen jüngst die 84 Skizzenbücher Langes zugeführt, denn neben dem Einsatz und dem Spendensammeln für ein Stadtmuseum kümmere sich der Verein auch um Neuerwerbungen für die Landshuter Museen.

Führung Michael Lange


26.03.2015

Bisherige Vorstandschaft einstimmig im Amt bestätigt

Im Anschluss an die per Akklamation erfolgte Vorstandswahl hielt Dr. Franz Niehoff, Leiter der Städtischen Museen, einen Vortrag über das „Abenteuer Museumsbaustelle“. Darin stellte er unter anderem Exponate aus dem Kunstschatz der Franziskaner vor, wie sie auch im künftigen Stadtmuseum gezeigt werden sollen. Vom Baufortschritt am ehemaligen Franziskanerkloster berichtete der Vorsitzende Prof. Dr. Gernot Autenrieth unter anderem, dass der Boden im Kreuzganggarten bis zu einen Meter abgegraben werden muss. Im zweiten Obergeschoss habe sich gezeigt, dass der Dachstuhl aus der Barockzeit, in dem künftig die Regionalbibliothek eingerichtet werden soll, selbst bereits musealen Ausstellungswert hätte. Von der hohen Spendenfreudigkeit der Landshuter Bürger für das Museum zeugten auch der Bericht des Schatzmeisters Georg Merk und das Ergebnis der Kassenprüfer Franz Holzleitner und Hermann Bauer. Unter anderem wurden im vergangenen Jahr Einzelspenden bis zu 50.000 Euro verbucht.

Vorstandswahl 2015 Dr. Franz Niehoff mit dem wiedergewählten Vorstand: Georg Merk, Jürgen Siegel, Anke Humpeneder-Graf und Prof. Dr. Gernot Autenrieth (von links)




Montag, 01. Dezember 2014

Künstlerführung für Freundeskreis

Seit einigen Jahren engagiert sich der Kunstverein Landshut und unterstützt aktiv den Freundeskreis Stadtmuseum bei seinem Ziel, im Alten Franziskanerkloster ein Stadtmuseum einzurichten. Aus dieser gemeinsamen Anstrengung resultiert auch die inzwischen schon traditionelle Künstlerführung durch die Jahresausstellung des Kunstvereins, die auch heuer wieder exklusiv für die Mitglieder und Freunde des Freundeskreises stattfand. Den Vorsitzenden des Kunstvereins, Raimund Reiter und Ursula Bolck-Jopp, gelang es auch diesmal wieder, eine ganze Reihe von Künstlern für die Führung zu gewinnen: Florian Brunner, Michaela Geissler, Valentin Goderbauer, Ute Haas, Siegfried Kreitner, Michael Lange, Peter Litvai, Nikodemus Löffl, Angela Peters und Heino Sartor stellten, neben den Vorsitzenden selbst, ihre eigenen Arbeiten dem interessierten Publikum vor. „Die Künstler selbst im O-Ton über ihre Arbeit sprechen zu hören ist eine ungeheure Bereicherung für uns Laien, die wir nur Liebhaber der Kunst sind“, bekannte Prof. Dr. Gernot Autenrieth, der Vorsitzende des Freundeskreises, und bedankte sich im Namen der Teilnehmer „für das große Privileg, uns so persönliche Einblicke zu gewähren“. Raimund Reiter hingegen freute sich über das Interesse und das Engagement des Freundeskreises für die Kunst in Landshut und berichtete von der langen Tradition der Kunstvereine und ihrer Jahresausstellungen und auch von der Not der Künstler, die auf Betrachter ihrer Kunst und nicht zuletzt auch auf Käufer angewiesen seien.

Künstlerführung für Freundeskreis


Montag, 11. August 2014

Die Zeit fürs Museum ist gekommen

Das vierte LANDSHUTfest am Prantlgarten am Samstag stand ganz unter dem Hochgefühl der aktuellen Entwicklung. Denn wie berichtet, hat der Stadtrat vor kurzem den Weg frei gemacht für ein Stadtmuseum im ehemaligen Franziskanerkloster. Der Feststimmung und dem Interesse an den Aktionen auf dem Museumsareal tat auch ein Schauer keinen Abbruch.
Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier freute sich ungemein über die noch frische Meldung aus dem Plenum: „Das ist die beste Nachricht, die ein Stadtrat an einem solchen Tag überbringen kann!“ Er selbst habe sich schon sehr lange in dieser Sache engagiert. Stellvertretend für viele andere dankte er SPD-Stadträtin Maria Hauke und Grünen-Stadtrat Hermann Metzger für ihren Einsatz über Fraktions- und sonstige Grenzen hinaus. Doch nichts sei so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist, zitierte Radlmeier den französischen Schriftsteller Viktor Hugo. „Jetzt ist offenbar die Zeit für ein Stadtmuseum gekommen“, sagte der Landtagsabgeordnete und Stadtrat, was vor allem auch den Mitgliedern des Freundeskreises Stadtmuseum zu verdanken sei. Der Verein, der an der Organisation des Landshut-Fests maßgeblich beteiligt ist, hat 600.000 Euro gesammelt, die nun in die Feinplanung für das Museum investiert werden. Diese Planung biete die Gewähr dafür, dass der erste Bauabschnitt bis zum Sommer 2016 fertiggestellt sein werde, sagte Radlmeier.
Dem Kasimir-Kindermuseum im Franziskanerkloster wurde bereits am Samstag im noch nicht sanierten Flügel des ehemaligen Vermessungsamts eröffnet. Dr. Franz Niehoff, Leiter der städtischen Museen, stellte vielen Interessierten bei einer Führung die Museumsräume vor. Im Kindermuseum dominiert das Werk der kürzlich verstorbenen Autorin und Malerin Marlene Reidel. Sie hätte sich sicher gefreut über die kreativen Beiträge der Teilnehmer beim Wettbewerb „Geht mit Kasimir auf Weltreise“. Wie sich die Kinder aus 25 Kindergärten und Schulen Marlene Reidels Helden in den jeweiligen Ländern vorstellen, haben sie mit gemeinsam gestalteten Kartonfiguren dokumentiert.
Die Preisverleihung war ein Höhepunkt des Landshut-Fests. In der Kategorie „Grundschulen“ hat die Ethikgruppe der Klassen 3c und 3d der Grundschule St. Wolfgang gewonnen, die Kasimir nach Indien reisen ließen. In der Gruppe „Kindergärten“ gewann der AWO-Kindergarten Meilenstein. Als Hauptpreis wurde ein geheimnisvoller Koffer übergeben, der „Kasimir“-Bücher enthielt. Noch während die Preisverleihung im Gang war, begann es zu regnen. Wer nicht ohnehin im Gebäude unterwegs war, um sich beispielsweise von Museumsmitarbeiter Max Tewes den Weg vom Kloster zum Museum oder von Architekt Karl Sperk die Bauplanung erklären zu lassen, flüchtete unter das Zelt im Prantlgarten. Als es zu regnen aufhörte, wurde nahtlos weitergefeiert.
Einblick nehmen konnte man unter anderem in den von der Stadt erworbenen, letzten Gebäudetrakt mit seinem Kreuzrippengewölbe sowie in den Klostergarten. Nur bis in das zukünftige „Zentrum für Regionalkultur“ im Dachgeschoss konnte niemand vordringen: Denn dort habe wohl das „Hausgespenst“, wie der Vorsitzende des Freundeskreises, Prof. Dr. Gernot Autenrieth erklärte, ein neues Schloss eingebaut und keinen Schlüssel hinterlassen. Was er nicht weiter tragisch fand, denn zu einem solchen Unterfangen wie dem Stadtmuseum gehöre natürlich ein Geist, nämlich der des gemeinsamen Wollens.
(Landshuter Zeitung vom 11.08.2014 - Rita Neumeier)




Samstag, 9. August 2014

Foto-Impressionen vom LANDSHUTfest 2014

Peter Litvai: Galerie 1
Dominik Bücheler: Galerie 2




Samstag, 9. August 2014, 11 bis 21 Uhr

4. LANDSHUTfest im Prantlgarten

Inzwischen zum vierten Mal setzt das LANDSHUTfest den herausragenden Akzent im Programm der städtischen Museen während der Sommerferien. Zusammen mit der ganzen Museumsfamilie rücken wir auch in diesem Jahr den Ort unserer gemeinsamen Interessen, das immer näher rückende LANDSHUTmuseum, in den Mittelpunkt. 2014 bildet das KASIMIRmuseum einen Schwerpunkt des Programms für dieses Familienfest. Innerhalb und außerhalb des Gebäudekomplexes des Alten Franziskanerklosters am Prantlgarten wird ein aktives und lebendiges Programm geboten. Zahlreiche Führungen zu allen präsentierten Ausstellungen von „Vom Kloster zum Museum“ zu „Zunft und Handwerk“ sowie zu dem im Aufbau befindlichen Kindermuseum werden den ganzen Tag über angeboten.
Rundgänge durch das Gebäude zur Besichtigung der erfolgten statischen Sanierung und durch den Kreuzganggarten sind auch in diesem Jahr wieder im Programm. Weitere Überraschungen werden das bunte Familienprogramm der Veranstalter abrunden: Etwas ganz Besonderes ist der Wettbewerb für Kindergartengruppen und Schulklassen um die beste Gestaltung des Kasimir. Viele sind der Aufforderung „Geht mit Kasimir auf Weltreise“ gefolgt. Als Preis ist ein geheimnisvoller Koffer ausgesetzt.
Für Kaffee und Kuchen an der Freundeskreis-Theke sowie für Gebratenes und Getränke am Rottmeier-Stand ist bestens gesorgt. Wiederum werden das Duo Stadtmusekanten, das Trio Feinkost und – diesmal neu – die Blechbaraba für Untermalung und Unterhaltung sorgen.
Auch auf dem Franziskanerplatz gibt es heuer wieder eine Überraschung, diesmal an der Schnittstelle von heimischer Wirtschaft und Museum des 21. Jahrhunderts. Verraten sei nur so viel: BMW ist heuer mit im Boot!

Auf Ihren Besuch freuen sich die Veranstalter des 4. LANDSHUTfestes:
Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.
Museen der Stadt Landshut
Lions Club Landshut
Neue Galerie Landshut e.V.
Kunstverein Landshut e.V.

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer:
LANDSHUTfest – Flyer




25. Juli 2014

AFK-Sanierung beschlossen

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vor der Sommerpause einstimmig beschlossen, dass der erste Bauabschnitt (1. BA) zur Sanierung des Alten Franziskanerklosters (AFK) umgehend begonnen und bis Mitte 2016 fertiggestellt werden soll. Der Freundeskreis Stadtmuseum trug wesentlich dazu bei, diese grundlegende Entscheidung zur Realisierung des Stadtmuseums herbeizuführen: Er wird diese Baumaßnahme mit 600.000 Euro bezuschussen.

Dies ist nur möglich, da zahlreiche Liebhaber und Gönner teilweise sehr hohe Spenden geleistet haben, um das schon lange ersehnte Museum in AFK zu verwirklichen. Es ist nun in greifbarer Nähe!

Und was wird nun geschehen? Als 1. BA soll der Mitteltrakt des AFK mit seinem historischen Doppelkreuzgang in Angriff genommen werden. Ein behindertengerechter und lastentauglicher Aufzug wird die drei Ebenen erschließen. Zunächst müssen die Detailplanungen erfolgen, damit die eigentlichen Sanierungsarbeiten ausgeschrieben, vergeben und möglichst im Frühjahr nächsten Jahres begonnen werden können.

Es ist weiterhin vorgesehen, 2017 umgehend mit dem zweiten und dritten Bauabschnitt fortzufahren und somit auch den Ost- und den Südflügel des AFK museumsgerecht auszubauen. Dies hängt natürlich von den verfügbaren Finanzmitteln der Stadt ab. Der Freundeskreis Stadtmuseum hat der Stadt signalisiert, sich auch daran mit einem erheblichen Spendenbetrag zu beteiligen.

Der Vorstand dankt allen Sponsoren ausdrücklich für ihre Spenden, die kumuliert unser bürgerliches Engagement nach außen tragen. Wir sind guten Mutes, auf dem richtigen Weg zu sein und rufen alle Freunde dazu auf, uns auch weiterhin zu unterstützen. Landshut soll nicht länger eine Stadt ohne Museum bleiben!




Montag, 21. Juli 2014

Todesanzeige Marlene Reidel




Juni 2014

Aus dem Dornröschenschlaf – Freiwillige setzten Franziskaner-Klostergarten instand

Dem reichlich verwilderten Klostergarten des Alten Franziskanerklosters rückten am Freitag ein Dutzend Freiwillige aus dem Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. zu Leibe. Mit allerhand Werkzeug, viel „Irxenschmalz“ und fachkundiger Anleitung wurde der Garten zurückgeschnitten und wieder instandgesetzt.
Der Vergleich mit einem Dornröschenschloss greift in doppelter Hinsicht: Immerhin gilt es, das Alte Franziskanerkloster nicht nur von der wuchernden Dornenhecke zu befreien, sondern auch aus jahrzehntelangem Schlaf wachzuküssen und in ein junges, lebendiges Museum zu verwandeln. Während das Museum mit der Einrichtung eines interimistischen Kindermuseums auf einem guten Weg ist, schoss der Klostergarten, der nach der Übergabe des einstigen Besitzers mehr oder weniger sich selbst überlassen wurde, arg ins Kraut und verwilderte in raschem Tempo.
Der Freundeskreis Stadtmuseum schaffte Abhilfe: „Bis im Sommer das Kindermuseum eröffnet wird, soll der Klostergarten für die Öffentlichkeit begehbar sein“, so Museumsleiter Dr. Franz Niehoff. Das ließen sich die Ehrenamtlichen des Freundeskreises nicht zweimal sagen. Unter der professionellen Anleitung des ebenfalls ehrenamtlich agierenden Landschaftsarchitekten Ralph Kulak packten zwölf Freiwillige aus Vorstand und Kuratorium an, darunter neben den beiden Vorsitzenden Prof. Dr. Gernot Autenrieth und Jürgen Siegel auch Schatzmeister Georg Merk, Stadträtin Anke Humpeneder-Graf und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel. Mit vereinten Kräften wurde der Garten vom Wildwuchs der letzten Monate befreit, Buchs und Rosen beschnitten, die Rasenflächen gemäht, die Wege von Unkraut und altem Laub befreit. Zuletzt mussten mehrere Container Grünschnitt entsorgt werden. Abwechslung brachten spontane Besucher, die von der aktuellen Ausstellung des Museums im Kreuzgang einen Blick in den Kreuzgarten und auf das ordnende Treiben zwischen den historischen Mauern riskierten. „Jetzt kann man wieder die Idee des Klostergartens erleben und die ursprüngliche, klare Struktur tritt wieder deutlich hervor“, freute sich Freundeskreis-Vorsitzender Autenrieth zum Abschluss der Aktion. Sinnvoll wäre es indes, den ganzen Sommer über die Gartenpflege einmal monatlich zu wiederholen. Weitere Freiwillige mit gärtnerischer Erfahrung sind für die nächsten Klostergartenaktionen nach Mitteilung der Helfer gerne willkommen.

AFK Klostergarten erwacht aus Dornröschenschlaf - Helfer

Ehrenamtlich für’s Museum: Landschaftsarchitekt Ralph Kulak (2.v.re.) mit einigen der Helfer aus dem Freundeskreis Stadtmuseum Landshut, rund um die Vorsitzenden (v.re.) Prof. Dr. Gernot Autenrieth, Jürgen Siegel und Georg Merk.




Mai 2014

Freundeskreis Stadtmuseum lud zur Landesausstellung „Wir sind Kaiser“

Landesausstellung: Wir sind Kaiser Die Tagesexkursion des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. zur Landesausstellung „Wir sind Kaiser“ in Regensburg fand außerordentlichen Zuspruch. Weil die 50 Busplätze schon Tage zuvor ausgebucht waren, erklärten sich kurzerhand noch Teilnehmer bereit, mit ihren PKWs Fahrgemeinschaften nach Regensburg zu gründen.
Den Samstagvormittag verbrachte die Landshuter Besuchergruppe an den drei Standorten der Landesausstellung rund um den „Wittelsbacher auf dem Kaiserthron“, Ludwig IV, genannt „der Bayer“: in der Minoritenkirche, dem Diözesanmuseum St. Ulrich und dem alten Regensburger Domkreuzgang. Die Standorte ergänzten sich sehr gut: Während in der Minoritenkirche das Zentrum der aufbereiteten Präsentation mit seiner sehr umfangreichen Ausstellungsarchitektur eingerichtet wurde, gibt es in St. Ulrich einen Filmbeitrag zum Thema und im Domkreuzgang einen besonderes authentischen Einblick in die Frömmigkeit jener Zeit. Am Nachmittag schloss sich ein vom Leiter der Museen der Stadt Landshut, Dr. Franz Niehoff, kurzweilig geführter Stadtrundgang durch das historische Regensburg, einschließlich eines Besuches im Welterbezentrum an der steinernen Brücke, an.
Die Vorsitzenden des Freundeskreises um Dr. Gernot Autenrieth und den federführend organisierenden Jürgen Siegel, die ebenfalls mitgereist waren, zeigten sich beeindruckt von der großen Nachfrage nach dem Kulturangebot des Vereins. Als Highlight der Exkursion erwies sich der älteste Standort der Landesausstellung, der bisher nur durch Führungen zugängliche Domkreuzgang. „Hier in Regensburg kann man sich gut ein Bild von der Schönheit eines solchen Klosterkreuzgangs machen“, meinte Freundeskreis-Schatzmeister Gerg Merk. Zwar sei derjenige im Alten Franziskanerkloster in Landshut nicht ganz so prächtig ausgestattet, dafür habe er durch seinen Doppelkreuzgang mit einer außergewöhnlichen Besonderheit aufzuwarten.
Die Sanierung des historischen Landshuter Doppelkreuzganges ist bekanntermaßen der erste Schritt zur Einrichtung eines Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster, für das sich der mitgliederstarke Freundeskreis einsetzt.




Dezember 2013

Sanierung im AFK schreitet voran

Im August 2013 konnten die aufwändigen Fundamentverstärkungen im 1. Bauabschnitt des Alten Franziskanerklosters (AFK) abgeschlossen werden.

Vor kurzem haben die Vorbereitungsarbeiten für den Einbau einer Betondecke oberhalb des (Doppel-)Kreuzgangs begonnen. Diese Decke soll der Stabilisierung des Mauergefüges und damit des gesamten Gebäudes dienen. Bevor die eigentliche Betondecke eingezogen werden kann, erfolgt ein provisorischer Einbau von horizontalen und senkrechten Spannstäben, die über querlaufende Holzbalken verankert werden.

AFK Baufortschritt

Die Arbeiten sind als „Winterbaustelle“ geplant und sollen, sofern keine extremen Witterungsbedingungen eintreten, ca. im März 2014 beendet sein.




Oktober 2013

3. LANDSHUTfest – Preisverleihung

Am Gummistiefelweitwurfwettbewerb beteiligten sich 103 Personen.
Im Kreuzgarten des Alten Franziskanerklosters trafen sich die Preisträger des 1. Landshuter Gummistiefel-Weitwurfwettbewerbs, sowie der Gewinner des Luftballon-Flugwettbewerbs, um ihre Preise entgegenzunehmen. Umgeben vom stimmungsvoll verfärbten Weinlaub im historischen Garten bedankte sich Jürgen Siegel, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V., zunächst bei allen ehrenamtlichen Helfern des LANDSHUTfestes, allen voran bei Ralf Bücheler für die gesamte Organisation, bei Robert May für die Moderation sowie bei seinen Vorstandskollegen Georg Merk und Anke Humpeneder-Graf, die bei sämtlichen 111 Teilnehmern im Laufschritt die Messung der Wurfdistanz vorgenommen hatten.
Der Wettbewerb, der heuer, beim 3. LANDSHUTfest, zum ersten Mal stattgefunden habe, sei auf die Idee von Ralf Bücheler zurückgegangen und ein voller Erfolg geworden. Die weitesten Würfe in den drei Einzelwettbewerben und im Teamwettbewerb bekamen die begehrten Preise, darunter Essensgutscheine für die Isarklause und das Börsencafe, private Gruppenführungen für bis zu 20 Personen durch die Kunst- und Wunderkammer auf der Burg Trausnitz, edle Parfums und eine Perle von Juwelier Kortmann. Für die Kinder gab es außerdem Apple i-Tunes-, Eis-, Kino- und Büchergutscheine. Alle Preise wurden in sorgfältig gravierten Glasstiefeln überreicht!
Für den weitesten Einzelwurf wurde Lothar Stelzer geehrt, dicht gefolgt von Tom Schuster und Hans Sachsenhauser. Stelzer glaubt, dass er seine 34,00 Meter beim nächsten Mal sicher noch toppen kann. „Bis 45 Meter wären sicher drin“, meinte er zuversichtlich. Der Weltrekord liege bei etwa 65 Metern. Aber auch die anderen Werfer versprachen, bis zum nächsten Mal eifrig zu trainieren. Bei den Damen siegte Berisha Sphresa mit 20,90 Metern knapp vor Regine Keyßner und Elizabeth Meier, im Kinderwettbewerb holte Julian Dormehl mit 25,30 Metern vor Kilian Erbshäußer und Anna Faltermeier den ersten Preis. Im Teamwettbewerb aus Dreier-Teams siegte das Team der „Wellis“ knapp vor dem Team „Gummibärchen“ und den „Schusties“. Weiter als die Gummistiefel, nämlich hundert Kilometer, flog nur noch der Luftballon von Benedict Hanöffner. Er wurde von einem Finder aus Österreich zurückgeschickt, der ebenfalls einen Preis bekommt.

Preisträger LANDSHUTfest

Zum Spaß beim Gummistiefel-Weitwurfwettbewerb kam bei den Siegern die Freude über ihre Preise, verliehen vom Organisationsteam des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut (hinten li. und re.).
Ganz vorne Benedict Hanöffner, der Gewinner beim Luftballon-Weitfliegen.




Oktober 2013

Foto-Impressionen vom LANDSHUTfest 2013

Foto-Impressionen vom LANDSHUTfest 2013: Galerie




Oktober 2013

3. LANDSHUTfest – Übergabe der Festerlöse für den Museumsbau

Künstler und Kunstvermittler solidarisieren sich mit dem Freundeskreis Stadtmuseum
Wie bereits in den Vorjahren, haben sich auch beim diesjährigen LANDSHUTfest die großen Vereine der bildenden Kunst in Landshut, der Kunstverein Landshut e.V. und die Neue Galerie Landshut e.V. mit eigenen Aktionen beteiligt. Die Erlöse daraus wurden von den jeweiligen Vorsitzenden nun an den Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. überreicht. Sie sollen dazu beitragen, das gemeinsame Ziel eines Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster voranzutreiben. Im Kreuzgarten des als Museumsareal geplanten, historischen Klosterbaus, bedankten sich Jürgen Siegel, Georg Merk und Anke Humpeneder-Graf im Namen des Freundeskreises für die Unterstützung. Neben der finanziellen Zuwendung sei vor allem die Solidarität zahlreicher Kunstschaffender eine zusätzliche Motivation, im Bemühen um ein Stadtmuseum nicht nachzulassen. Raimund Reiter bekräftigte noch einmal die Intention des Kunstvereins Landshut: „Unser Grund ist ganz klar die Unterstützung des Baus des Museums. Darum geht es und um nichts anderes.“ Was Franz Schneider für die Neue Galerie noch ergänzte: „Uns geht es aber auch darum, gemeinsam Spaß zu haben. Gerade unsere Aktion der One-Minute-Sculptures wollten wir heuer wieder anbieten, weil sie schon im Vorjahr richtig lustig war.“
Bei den One-Minute-Sculptures nach Erwin Wurm darf sich jeder Teilnehmer selbst zum Kunstwerk machen, indem er eine der von dem österreichischen Künstler entwickelten Posen einnimmt und – oft mit bestimmten Accessoires „dekoriert“ – eine Minute lang in ihr verharrt. Ein von der Galerie autorisiertes Erinnerungsfoto adelt den Teilnehmer dauerhaft. Der Kunstverein bot die Möglichkeit, mit Hilfe verschiedener, von Künstlern gemalter Stellwände, in andere Identitäten zu schlüpfen und sich zum Beispiel als Warhol-Elvis fotografieren zu lassen. Anke Humpeneder-Graf bedankte sich für die beiden einmaligen Erlebnisangebote und Schatzmeister Georg Merk hob noch einmal die Bedeutung der Einnahmen und Spenden hervor, mit denen der Freundeskreis den Museumsbau direkt unterstützen möchte. Abschließend betonte der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Siegel die Bedeutung der Solidarität und der Mithilfe beim LANDSHUTfest: „Dem LANDSHUTfest verdanken wir nicht nur einen schönen Tag, den wir zusammen mit vielen Menschen feiern können, auch unsere Mitgliederzahl wächst stetig.“

Kunstverein & Freundeskreis Stadtmuseum

Jürgen Siegel (ganz li.) freut sich über die nun schon dritte, erfolgreiche Zusammenarbeit beim LANDSHUTfest. Neben ihm Raimund Reiter und Franz Schneider, die Vorsitzenden der beiden großen Kunst- und Künstlervereine Landshuts. Außerdem Georg Merk und Anke Humpeneder-Graf.




16.10.2013

Landshuter Hausgeschichten

Landshuter Zeitung vom 18. Oktober 2013. Von Eva-Maria Kleitsch (emk) Die Zeitschichten der Stadt Dr. Franz Niehoff wies bei einer Führung durch die Altstadt auf bauliche Veränderungen hin
Rund 25 Interessierte trafen sich am Mittwochabend in der Residenz zu einer Führung mit dem Titel „Landshuter Hausgeschichten“. Ziel von Dr. Franz Niehoff, Leider der Museen der Stadt, war es, den Teilnehmern erfahrbar zu machen, dass eine Stadt immer „ein kompliziertes Gebilde aus allen Zeitschichten ist“.
Die Route begann bei der Keramik-Dauerausstellung in der Residenz. An die Holzstadt, so erklärte Niehoff, komme man heute nicht mehr heran. Daher sei Backstein die älteste erreichbare Bausubstanz: „Die Stadt ist aus Ziegeln erbaut.“ In Landshut habe man auch ganze Skulpturen aus Ton errichtet. Dies sei eine Seltenheit, die man sonst nur noch in Meißen fände.
Im Pappenberger Haus und dem „Kronprinz“ konnten die Führungsteilnehmer neben dem Kreuzrippengewölbe auch die an den Schnittpunkten der Streben angebrachten Schlusssteine bewundern, auf denen die Bilder verschiedener Wappen angebracht sind. Aus diesen Wappen, meinte Niehoff, könne man in Zukunft noch einiges über die Netzwerke der alten Landshuter Familien erfahren, dazu müssten die Wappen aber erst einmal gesammelt werden.
Auch im Sparkassengebäude sei früher ein Wappenpanorama zu sehen gewesen, die Decke sei jedoch immer wieder übermalt worden. Nach wie vor erhalten ist aber die wurzelstämmige Säule in der Mitte der Schalterhalle, von der aus sich das Sterngewölbe entwickelt.
Veränderungen findet man an den Gebäuden der Stadt an allen Orten. „Zu Beginn“, erklärte Niehoff, „waren die Häuser recht klein. Es gab immer einen Trend zur Vergrößerung, und ein großer Stadtbestand wurde verschluckt.“ Auch früher habe man nicht selten Häuser vergrößert, indem man mehrere kleine zu einem einzigen zusammenfasste. Auf diese Weise sei etwa im 17. Jahrhundert das Gebäude Altstadt 72 entstanden. Im Zuge der fortschreitenden Ökonomisierung bliebe allerdings häufig ein Teil der alten Pracht auf der Strecke: „Es ist klar, dass in einer Einkaufsstadt das erste Geschoss immer kaputt gemacht wird – mal ist das Schaufenster groß, mal sehr groß.“ Dennoch verfüge Landshut im Großen und Ganzen über ein geschlossenes Stadtbild, in das alle vorangegangenen Epochen integriert seien. „1475 ist natürlich ein symbolischer Punkt, aber daneben gibt es in der Altstadt auch Gebäude aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die ihr Recht haben.“
Auf das Ende des 16. Jahrhunderts geht zum Beispiel die Fassade der Alten Post zurück. Dort, so Niehoff, habe man den Landshutern die Geschichte des Hauses Wittelsbach vor Augen geführt. Älter ist eine Sehenswürdigkeit in der Schirmgasse 268. Über der Eingangstür dieses Gebäudes ist ein tönernes Hauszeichen erhalten geblieben: ein geflügelter Markuslöwe, das Symbol Venedigs. „Es könnte sein, dass hier ein Knotenpunkt für Wallfahrten war, die über Venedig führten“, meinte Niehoff. Leider gebe es aber keine Überlieferung.
Als die Führung beim Ainmiller-Haus endete, gab es viel Applaus für Niehoff. „Das Thema ist en vogue“, meinte dieser. Dies zeige sich auch daran, dass solche Führungen mittlerweile von verschiedenen Vereinen angeboten werden – wie der zeitgleich stattfindenden des Vereins Architektur und Kunst. –emk–

Landshuter Hausgeschichten Foto 1 Landshuter Hausgeschichten Foto 2

Der Rundgang führte unter anderem in das sog. Pappenbergerhaus, in dem heute ein Dessousgeschäft beheimatet ist. Die historischen Schlusssteine sind dort gut zu sehen.




28.09.2013

Freundeskreis besuchte das Salzburg Museum in der Welterbestadt

Etwa 30 Mitglieder und Gäste nahmen am vergangenen Samstag das Angebot des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. wahr, im Rahmen einer Tagesexkursion das Salzburg Museum zu besuchen. Unter der kundigen Führung des Landshuter Museumsleiters Dr. Franz Niehoff stand zunächst ein Innenstadtspaziergang auf dem Programm, der den Teilnehmern das Weltkulturerbe, unter Einbeziehung des Salzburger Domes und der Franziskanerkirche, näherbrachte.
Besonders interessant für die Landshuter Besucher war aber das Salzburg Museum, das im Jahr 2009 mit dem Europäischen Museumspreis ausgezeichnet wurde. Es war erst im Jahr 2007 in den Räumen der Neuen Residenz am Mozartplatz errichtet worden, als im historischen Gebäude durch großzügige Umbaumaßnahmen modernste Ausstellungsräume entstanden, in denen nun die Kunst- und Kulturgeschichte der ganzen Region höchst ansprechend aufbereitet und für die Besucher – speziell auch für junge Besucher – erschlossen ist. Alte Stiche und Kartenwerke zum Durchblättern erlauben eigene Entdeckungsreisen durch die Vergangenheit, animierte Touren durch die Stadt und mit Schauspielern inszenierte Gespräche historischer Persönlichkeiten, etwa der Salzburger Fürstbischöfe, vermitteln viel Wissen, verpackt in einer spannenden Handlung. Das Museum verfügt neben der Dauerausstellung über Sonderausstellungen und eine sog. „Kinderwelt“, sowie eine 360-Grad-Panorama-Inszenierung der Landschaft um Salzburg.
Beeindruckt zeigten sich die Besucher aus Landshut von der Einrichtung des Museums und den besucherorientierten Museums-Inszenierungen. Angesichts der historischen Verbindungen zwischen Landshut und Salzburg, die nach 1407 auch Hans von Burghausen zum Bau der Franziskanerkirche nach Salzburg geführt hatten, meinte Niehoff: „1407 hat Hans von Burghausen den Salzburgern einen Impuls gegeben, heute können wir uns Impulse aus Salzburg holen“. Er sprach von „bemerkenswerten Anregungen“, für die das Salzburg Museum zu Recht den Europäischen Museumspreis erhalten habe.
Auch die Mitreisenden äußerten sich begeistert. Eine Teilnehmerin möchte unbedingt bald wieder in das Salzburg Museum fahren und stellte fest: „Ein solches Museum wäre bei uns hinten im Prantlgarten sogar noch schöner, weil es dort statt der Salzburger Verkehrsumgebung ruhig und verschwiegen ist – und statt dem Beton rundrum wäre es bei uns grün.“ Für den Vorstand des Freundeskreises freute sich der federführend organisierende Jürgen Siegel über die positive Resonanz der Teilnehmer: „Alle waren beeindruckt, dass Salzburg seit 2007 ein so großartiges Stadtmuseum hat. Dort ist es – übrigens auch mit Hilfe eines Museumsvereins – gelungen, ein völlig neues Museumskonzept umzusetzen, während wir in Landshut noch auf der Stelle treten.“

Freundeskreis besuchte das Salzburg Museum in der Welterbestadt

Die Besucher waren von den musealen Inszenierungen beeindruckt: Nicht umsonst wurde dem Salzburg Museum der Europäische Museumspreis verliehen.




Sonntag, 11. August 2013

3. LANDSHUTfest - Gummistiefelweitwurfwettbewerb

Am Gummistiefelweitwurfwettbewerb beteiligten sich 103 Personen.
Nachfolgend die Gewinner:

1. Preis Teamwettbewerb:
  The Wellis (Wolfgang Zenker, Hans Sachsenhauser, Andreas Zenker) – 70,72 Meter gesamt
2. Preis Teamwettbewerb:
  Die Gummi-Bärchen (Klaus Timmer, Folker Graf, Vlad Craciunescu) – 70,63 Meter gesamt
3. Preis Teamwettbewerb:
  Schusties (Hannah, Benno und Tom Schuster) – 69,27 Meter gesamt

1. Preis Damen:
  Berisha Skpresa – 20,90 Meter
2. Preis Damen:
  Regina Keyßner – 18,40 Meter
3. Preis Damen:
  Elisabeth Meier – 12,00 Meter

1. Preis Männer:
  Lothar Stelzer - 34,00 Meter
2. Preis Männer:
  Tom Schuster – 29,16 Meter
3. Preis Männer:
  Hans Sachsenhauser – 28,82 Meter

1. Preis Kinder:
  Julian Dormehl – 25,30 Meter
2. Preis Kinder:
  Kilian Erbshäußer – 20,73 Meter
3. Preis Kinder:
  Anna Faltermeier – 18,10 Meter

Herzlichen Glückwunsch!

LANDSHUTfest Gummistiefelweitwurf 2013

Bedanken möchten wir uns bei den Sponsoren die diesen Wettbwerb erst möglich gemacht haben: Agelero IT-Systeme, BMW Landshut, Brauerei Wittmann, Bücher Pustet, Drogeriemarkt Müller, Gelato Caffé Da Moreno, Kinopolis Landshut, Kortmann Meisterschnuck, Restaurant Börsencafe, Restaurant Isarklause, Restaurant McDonald‘s, Restaurant Tigerlilly, Sparkasse Landshut, Rottmeier Gastronomiebetriebe.




Samstag, 10. August 2013

3. LANDSHUTfest im Prantlgarten

Fast kann man schon von einer Tradition sprechen: Das LANDSHUTfest rund um das Alte Franziskanerkloster hat sich inzwischen einen festen Platz im Kalender der Landshuter Bürgerschaft erobert: am Samstag, 10. August, von 11 bis 20 Uhr, findet es auch heuer wieder statt.
Dann erwacht das Areal am Fuß des Hofbergs zu quirligem Leben und zahlreiche Angebote locken zu einem Sommertag für die ganze Familie.
Das Team der Museen der Stadt Landshut bietet ein vielfältiges Programm mit Führungen rund um die Schaustelle-Baustelle am Alten Franziskanerkloster.
Die Architekten erläutern bei einer Helmführung die derzeit im Gang befindlichen Sanierungsarbeiten im historischen Doppelkreuzgang. Geführte Gruppen erhalten erstmals Zugang zu dem bislang im Verborgenen blühenden, wunderschönen Kreuzgarten.
Auch der Kunstverein Landshut und die Neue Galerie beteiligen sich wieder mit spannenden Aktionen, die zeigen, dass Kunst durchaus kurzweilig und mitreißend sein kann.
Ein Kinderspielparcours, Hüpfburgen, betreute Bastelprogramme und eine Vorlesestation sorgen dafür, dass auch die Kleinsten nicht zu kurz kommen.
Wer es zudem gerne spannend mag, darf am Glücksrad drehen oder einen Luftballon auf die Weitflug-Reise schicken. Immer locken kleine und große Gewinne. Am spannendsten dürfte aber der Wettbewerb im Stadtmuseums-Gummistiefel-Weitwerfen werden: Einzeln oder in Dreier-Teams konkurrieren die Teilnehmer um das weiteste Ergebnis, gemessen wird mit den Profimessgeräten der Museumsleute. Stellen Sie ein Team zusammen und melden Sie sich an, das Anmeldeformular können Sie hier downloaden.
zum Anmeldeformular (PDF)

Selbstverständlich ist für Essen und Trinken gesorgt, das Rottmeier-Team steht am Grill und die Museumsfreunde an der Kaffee- und Kuchenbar bereit.
Den ganzen Tag über begleitet Lifemusik das Geschehen im Freien: Die „Stadtmusekanten“ beginnen mit gepflegter Musette, am späteren Nachmittag wartet das „Trio Feinkost“ mit beschwingtem Liedgut aus fünf Jahrzehnten auf. Diesmal darf dazu auch getanzt werden!

Foto-Impressionen vom LANDSHUTfest 2012: Galerie




Juli 2013

Sanierungsbeginn im AFK

Lange haben wir darauf gewartet! Nun ist es soweit:
Anfang Juni haben die Sanierungsarbeiten zur Stabilisierung des einsturzgefährdeten Doppelkreuzgangs im Alten Franziskanerkloster (AFK) begonnen.
Die Bögen zwischen dem Doppelkreuzgang wurden ausgemauert, um einerseits zur Gewichtsentlastung und andererseits zur Aussteifung des Gebäudes während der Bohrarbeiten für die Fundamentverstärkungen zu dienen. Die erforderlichen Bohrarbeiten und das Einbringen des Betons bis zu einer Tiefe von ca. 7,5 m wurden Anfang Juli aufgenommen und sollen bis Ende August erledigt sein.

AFK Sanierungsbeginn

Nach Einrichtung der Baustelle wurde zunächst eine provisorische Abmauerung zum Kreuzgangmuseum hergestellt, um Schmutz- und Lärmeinwirkungen auf den laufenden Museumsbetrieb zu unterbinden. Weiterhin wurden sämtliche auf dem Boden liegenden Strom- und Datenkabel sowie die Heizungsrohre entfernt und provisorisch durch den Klostergarten bzw. in den Wänden neu verlegt, damit die leer stehenden Gebäudeflügel weiterhin versorgt werden können.
Es ist geplant, dass die Verstärkungsarbeiten einschl. Einbringen einer Betondecke über dem Doppelkreuzgang im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden. Sinnvollerweise sollten sich im Jahre 2014 die notwendigen Maßnahmen und Arbeiten zur Sanierung des gesamten Gebäudeflügels anschließen.




Donnerstag, 21. März 2013, 19:30 Uhr

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

im Salzstadel, Steckengasse 308

Tagesordnung
01. Begrüßung
02. Bericht des Vorstands
03. Kassenbericht
04. Bericht der Kassenprüfer
05. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
06. Wahl des Vorstands
07. Wahl der Kassenprüfer
08. Altes Franziskanerkloster: Stand der Dinge
09. Geplante Aktivitäten des Freundeskreises
10. Verschiedenes
11. „Mit Begeisterung in Museen“, Vortrag Dr. Franz Niehoff

Es wird gebeten, Wünsche und Anträge bis spätestens Mittwoch, 13. März 2013, schriftlich und mit Begründung bei unserer Geschäftsstelle einzureichen.




Oktober 2012

Stadt Landshut erwirbt AFK-Flügel

Was für eine tolle Nachricht: Die Stadt Landshut hat den bislang privat genutzten Flügel des Alten Franziskanerklosters (AFK) einschl. des Klostergartens erworben. Der notarielle Kaufvertrag wurde vor einigen Tagen abgeschlossen. Der Freundeskreis Stadtmuseum gratuliert zum Kauf und dankt allen Entscheidungsträgern für diesen weitreichenden Beschluss.

AFK-Flügel

Nun befindet das gesamte Areal im Eigentum der Stadt und kann in die konzeptionelle Planung für das Stadtmuseum am Prantlgarten einbezogen werden. Zunächst liegt jedoch der Schwerpunkt in der Sanierung der bereits skizzierten und projektierten Bauabschnitte 1 und 2.

Dazu ersehnen alle Museumsfreunde die Freigabe und Bereitstellung der ersten finanziellen Mittel durch die Stadt Landshut. Schließlich sollen die Planungsvorgaben in Folge langen Wartens bis zur Verwirklichung öffentlicher Pläne nicht von Preissteigerungen und Inflation überholt werden.

Mit dem Erwerb verbunden ist der wunderschöne und bestens gepflegte Klostergarten im Innenhof des AFK. Dieser sollte möglichst schon im nächsten Jahr für Besucher zugänglich sein und die kulturelle Spannung zur baldigen Heimat der städtischen Museen steigern.




August 2012

„Lieber Kulturfest statt Kunstkrieg“

LZ-Artikel zum LANDSHUTfest

Landshut-Fest lockt viele Besucher zum Alten Franziskanerkloster
Mit viel Musik und Aktionen für Jung und Alt ist am Samstag das Landshut-Fest im Prantlgarten gefeiert worden. Die Veranstaltung des Freundeskreises Stadtmuseum, des Kunstvereins, der Neuen Galerie, der Museen der Stadt und des Vereins LA E-Racing sollte auf das ehemalige Franziskanerkloster aufmerksam machen. Dort nämlich wünschen sich die Veranstalter ein Museum für Landshut.
„Dies ist eine politisch notwendige Aktion“, sagte Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner (Grüne) in seiner Begrüßungsrede. Er nahm damit Bezug auf die Aktion eines Museumsdirektors in Italien. Dieser hatte ein Kunstwerk verbrannt, um auf die finanzielle Not seines Museums aufmerksam zu machen. Die Künstlerin, um deren Kunstwerk es sich handelte, sah dies als politisch notwendig. Keyßner brachte zum Ausdruck, dass so etwas in Landshut nicht notwendig sei: „Lieber ein Kulturfest, als Kunstkrieg!“ Der Weg zu einem Museum im Franziskanerkloster sei zwar noch lange, aber Keyßner ist zuversichtlich, dass er irgendwann zum gewünschten Erfolg führt. „Kultur ist keine Schönwetterveranstaltung, sondern gehört zur kommunalen Daseinsvorsorge“, sagte der Bürgermeister.
Der Freundeskreis Stadtmuseum konnte indes die 500-Mitglieder-Grenze knacken. Am Samstag überreichte die Familie Jost – als 500. Mitglied – dem Verein 500 Euro als Spende: einen Euro für jedes Mitglied. Die Spende hatte zudem den Anlass, dass der Sohn der Familie, Martin, seine Meisterprüfung erfolgreich bestanden hat.
„Mittlerweile sind es sogar schon deutlich über 500 Mitglieder“, sagte Anke Humpeneder-Graf vom Freundeskreis. Auch während des Fests hätten sich einige neue Interessenten gemeldet. Mit dem Verlauf des Fests war Humpeneder-Graf „hoch zufrieden“: Es wurde noch mehr Kuchen verkauft als im vergangenen Jahr, die Einnahmen waren gut und den ganzen Tag riss der Besucherstrom nicht ab. Der reibungslose Ablauf und die vielen Aktionen sind laut Humpeneder-Graf vor allem den über 40 ehrenamtlichen Helfern zu verdanken.
So gab es für die Kinder beispielsweise Bastelaktionen, Hüpfburgen und ein Seil zum Balancieren. Außerdem sorgte Zauberclown Christopher für große Freude. Die Großen konnten sich bei Erwin Wurm mit „one minute sculpture“ selbst zum Kunstwerk machen und an einer der Führungen teilnehmen. Außerdem hatten Künstler des Kunstvereins Kunstwerk-Kuchen gebacken, die gegen eine Spende für das Stadtmuseum den Besitzer wechselten. Musikalisch waren das „Duo Stadtmusekanten“, die „Pfalzgräflichen Pfeifer“ und das „Trio Feinkost“ vertreten.
(Veronika Maucher, Landshuter Zeitung vom 13. August 2012)




August 2012

„Angst vor dem Ausverkauf“

LZ-Artikel zur Podiumsdiskussion mit Dieter Wieland

Aufgeheizte Stimmung bei der Podiumsdiskussion um das Stadtmuseum
Die Bauvorhaben in der Stadt beschäftigen die Bürger – mehr als nur in Form der nächsten Straßensperrung und vielleicht auch mehr, als es manchem Verantwortlichen lieb ist. Das zeigte sich am Freitagabend im Salzstadel schon daran, dass das Publikum bis in den Vorraum stand, weil der Saal voll besetzt war. Und spätestens als sich aus der Diskussion um ein Stadtmuseum, die die Freunde des Stadtmuseums organisiert hatten, eine lebhafte Debatte darüber entspann, was schön und was nützlich sei, war klar: Es geht längst um mehr als um ein paar zu restaurierende Fassaden.
Natürlich waren viele aus dem bunt gemischten Publikum wegen Dieter Wieland gekommen. Der Filmemacher kämpft in seinen Dokumentarfilmen für den Erhalt historischer Gebäude und eine sanfte Baupolitik, wider das bloße Profitdenken. Viele Bürger sahen in ihm an diesem Abend ihren Vertreter, denn wie den Wortmeldungen und Zwischenrufen zu entnehmen war, vertrauen sie Stadtrat und Stadtverwaltung nicht wirklich. (…).
(Kathrin Geltinger, Landshuter Zeitung vom 13. August 2012)




Samstag, 11. August 2012, 11 Uhr

2. LANDSHUTfest im Prantlgarten

Unter der Schirmherrschaft der Stadt Landshut veranstaltet wiederum der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. gemeinsam mit dem Kunstverein Landshut e.V., der Neuen Galerie e.V. und den Museen der Stadt Landshut ein Kulturfest rund um und für das LANDSHUTmuseum. Die Eröffnung erfolgt um 12 Uhr durch Herrn Dr. Thomas Keyßner, 2. Bürgermeister der Stadt Landshut.

Landshut soll feste feiern, jedenfalls möglichst viele Landshuter, die schon Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut sind und besonders auch Landshuter, die es noch werden könnten.

Von 11 bis 21 Uhr bieten wir Ihnen und Ihrer Familie ein reichhaltiges Programm voller Spaß, Spannung und Information. Musikalisch begleiten uns das duo stadtmusekanten (Dr. Klaus Timmer und Thomas Mauerberger), die Pfalzgräfischen Pfeiffer (Gruppe der Landshuter Hochzeit) und das Trio Feinkost mit Klängen seit den zwanziger Jahren. Selbstverständlich versorgen wir Sie auch mit Kaffee und Kuchen sowie Getränken und Speisen vom Grill.

Unser Kinderland bietet u.a.: Jonglieren, Seillaufen, auf Stelzen gehen, Tellerdrehen, Speedminton, Wikingerschach, Pedalos und Ogo-Sport. Der Zauberclown Christopher fasziniert mit Zaubereien und Ballontieren.

Kommen Sie!

Und bringen Sie Ihre Kinder, Freunde und Bekannten mit! Es soll ein Erlebnistag werden, an dem der Standort um das Alte Franziskanerkloster seinen Charme zeigen wird. Dort können Sie erahnen, wie schön es an diesem Ort sein wird, wenn man zukünftig nach einem anregenden Museumsrundgang im Museumscafé gemütlich sitzen und sich ausruhen kann.

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem hier verlinkten Infoblatt:

LANDSHUTfest – Flyer

Foto-Impressionen vom LANDSHUTfest: Galerie




Freitag, 10. August 2012, 20 Uhr

Podiumsdiskussion im Salzstadel

„Dieter Wieland – Gast auf dem LANDSHUTfest: Aktuelle Perspektiven“

Am Vorabend des zweiten LANDSHUTfestes wird eine Podiumsdiskussion mit dem renommierten Autor und Dokumentarfilmer Dieter Wieland stattfinden. Dabei soll über Identität und Stellenwert der Landshuter Kultur in Hinblick auf die baulichen Änderungen im Landshuter Stadtbild und das schmerzlich vermisste Stadtmuseum diskutiert werden.

In diesem Zusammenhang sei erinnert an Dieter Wielands Film von 1973: „Landshut oder hat die Schönheit eine Chance?“ und an sein Engagement, mit dem er gegen die Zersiedelung der Landschaft und für die Bewahrung einer gewachsenen Kulturlandschaft kämpft.

Teilnehmer der Diskussionsrunde:
Barbara Anetsberger, Architektin; Johannes Doll, Baureferent der Stadt Landshut; Dr. Franz Niehoff, Leiter Museen der Stadt Landshut; Karl Sperk, Architekt und Dieter Wieland, Filmemacher. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Klaus Timmer MBA.

Alle Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum sowie alle interessierten Bürger aus Landshut und Umgebung sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Eintritt frei! Informationen finden Sie auch auf unserem Infoblatt:

Flyer zur Podiumsdiskussion im Salzstadel




Freitag, 10. August 2012 / Samstag 11. August 2012

Podiumsdiskussion mit Dieter Wieland / LANDSHUTfest 2012

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr geht das LANDSHUTfest am 11. August mit viel Schwung und um mehrere Programmpunkte erweitert in seine zweite Auflage.

Als Auftaktveranstaltung findet am Vorabend, dem 10. August um 20 Uhr, eine Podiumsdiskussion im Salzstadel statt. Unter dem Titel „Dieter Wieland – Gast auf dem LANDSHUTfest: aktuelle Perspektiven“ diskutieren Bau- und Museumsfachleute gemeinsam mit dem Filmemacher Dieter Wieland 40 Jahre nach dessen Film „Landshut – oder hat die Schönheit eine Chance?“ über den Stellenwert der Landshuter Kultur im Hinblick auf die baulichen Veränderungen im Landshuter Stadtbild und das schmerzlich vermisste LANDSHUTmuseum.

Weitere Informationen zum LANDSHUTfest sowie zur Podiumsdiskussion finden Sie unter Veranstaltungen.




Dienstag, 29. Mai 2012

Freundeskreis Stadtmuseum begrüßt 500. Mitglied

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut konnte vor einigen Tagen sein 500. Mitglied aufnehmen. Der 1. Vorsitzende, Herr Prof. Dr. Gernot Autenrieth, begrüßte und beglückwünschte zusammen mit dem gesamten Vorstand das neue Mitglied, Herrn Thomas Jost. Anlässlich dieses runden und sehr erfreulichen Ereignisses stattete Herr Jost zusammen mit seiner dem Freundeskreis ebenfalls beigetretenen Frau Gabriele dem Alten Franziskanerkloster einen aufschlussreichen Besuch ab.

500. Mitglied

von links: Prof. Gernot Autenrieth, Jürgen Siegel, Thomas Jost, Gabriele Jost, Georg Merk

Das Ehepaar Jost konnte sich bei der Besichtigung des wertvollen, teilweise jedoch bereits baufälligen Gebäudes von der Notwendigkeit der dringend erforderlichen Sanierung überzeugen, zeigte sich aber enttäuscht, dass mit der längst beschlossenen statischen Sanierung noch immer nicht begonnen wurde. Familie Jost brachte auch den Wunsch zum Ausdruck, dass die notwendigen Finanzmittel zum Um- und Ausbau des historisch wertvollen Klosters als Stadtmuseum baldmöglichst von der Stadt bereitgestellt werden.




April 2012

Spendenaufruf für Altes Franziskanerkloster

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut wird sich bei der Sanierung des Alten Franziskanerklosters mit mindestens 300.000 Euro beteiligen. Dazu wurde auf der Mitgliederversammlung am 29.03.2012 beschlossen, mit der Spendeneinwerbung zu starten.

Sind Sie, lieber Leser dieser Zeilen, schon mit einer Spende dabei? Auch Ihr Beitrag wird helfen, das ehrgeizige Ziel zur Realisierung eines regionalen Stadtmuseums zu erreichen.

Nähere Details finden Sie unter der Rubrik „Spenden“. Wann können wir Sie namentlich in der Auflistung der Spender erfassen? Wir danken für Ihre Unterstützung bereits im Voraus!




Donnerstag, 29. März 2012

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

im Zeughaus des Vereins „Die Förderer“, Wittstraße 1, 84028 Landshut

Tagesordnung
01. Begrüßung und Grußworte
02. Bericht des Vorstands
03. Kassenbericht
04. Bericht der Kassenprüfer
05. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
06. Wahl des Kuratoriums
07. Finanzielle Situation Altes Franziskanerkloster und statische Sanierungsarbeiten
08. Fördermöglichkeiten durch Deutsche Stiftung Denkmalschutz
09. Computeranimation AFK von Studenten der Hochschule Landshut und Filmbeitrag anlässlich LANDSHUTfest 2011; anschließend Kurzvortrag Dr. Franz Niehoff “Warum unsere Stadt ihr LANDSHUTmuseum braucht“
10. Verschiedenes

Es wird gebeten, Wünsche und Anträge bis spätestens Mittwoch, 21. März 2012, schriftlich und mit Begründung bei unserer Geschäftsstelle einzureichen.




Donnerstag, 01. Dezember 2011

Direkt aus dem Atelier

Künstler-Führung durch die Jahresausstellung des Kunstvereins

Es scheint sich schon herumgesprochen zu haben: Wenn die Künstler selbst ihre Werke erklären, dann ist das allemal interessant und eröffnet den Betrachtern Perspektiven und Einsichten in die Kunst, die sie sonst nicht bekommen. So war die Führung durch die Jahresausstellung des Kunstvereins, die der Freundeskreis Stadtmuseum heuer zum zweiten Mal organisiert hat, außerordentlich gut besucht.
Führung Jahresausstellung Führung Jahresausstellung Die Besonderheit dieser Führung: Auch ein Großteil der 29 ausstellenden Künstler der Jahresausstellung war der Einladung in die Große Rathausgalerie gefolgt, darunter Michael Lange, Heiner-Matthias Priesnitz, Michaela Geissler, Christine Rieck-Sonntag, Martina Kreitmeier, Nina Seidel-Herrmann, Nikodemus Löffl, Hans Hassert, Valentin Goderbauer, Stefan Zeitler, Heino Sartor und Mario Schoßer. Und so mischten sich am Freitagabend Künstler und Kunstinteressierte und während erstere aus dem Nähkästchen plauderten und etwas zur Entstehung und zur künstlerischen Absicht oder einfach Geschichten aus dem Atelier zum Besten gaben, konnten die Interessierten Fragen stellen und sich austauschen.
Führung Jahresausstellung Führung Jahresausstellung Die beiden Vorsitzenden des Kunstvereins Landshut, Raimund Reiter und Ursula Bolck-Jopp stellten nicht nur die eigenen Arbeiten vor, sondern moderierten den Abend, baten die Künstler um Statements und ergänzten, wo der Künstler nicht selbst anwesend war. Freundeskreis-Vorsitzender Prof. Dr. Gernot Autenrieth bedankte sich im Namen aller Besucher für die Heranführung an künstlerische Positionen der zeitgenössischen Kunst und dafür, dass er an Prozessen teilhaben durfte, die ihm normalerweise verschlossen blieben. Die Veranstaltung soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.




Mittwoch, 09. November 2011

Josef Sailstorfer - gradlinig / scharfkantig

Exklusivführung in Kooperation mit dem Freundeskreis

Zu ihrer Eröffnung und aus Anlass des 60. Geburtstages des Künstlers zeigt die Galerie LAProjects Skulpturen und Pläne des Bildhauers Josef Sailstorfer, der mit seinen Werken im öffentlichen und sakralen Raum in der Region Niederbayern sehr präsent und tief verwurzelt ist.
LAProjects ist ein privater Kunstraum in einem restaurierten Handwerkerhaus des 14. Jahrhunderts im Herzen Landshuts und präsentiert internationale Künstler, deren Werke den Raum definieren - in der Kunst der Plastik und Installation, der Malerei, Zeichnung und Fotografie, der Architektur, des Designs und Handwerks.
Dr. Franz Niehoff, Leiter der Museen, im Gespräch mit dem Künstler Josef Sailstorfer und dem Leiter der LAProjects, Jörg Ludwig.
Mittwoch, 09. November, 19.00 Uhr / Kunstraum LAProjects, Kirchgasse 239




Mittwoch, 26. Oktober 2011

Leonhard Schmidtner (1800-1873) - Architekt zwischen Klassizismus und Neugotik

Viele Kirchen in Niederbayern tragen seine Handschrift, ob in Rottenburg, Simbach am Inn oder in Waldkirchen. Aber auch in Landshut erhielt Schmidtner wichtige Bauaufträge: die erste evangelische Kirche, die neugotische Umgestaltung des Rathauses oder die heutige Aussegnungshalle am Hauptfriedhof.
Eine Einführung in Leben und Werk Leonhard Schmidtners von Max Tewes M.A.
Veranstalter: Bauzunfthaus Landshut e.V.
Mittwoch, 26. Oktober, 19.30 Uhr / Bauzunfthaus
freier Eintritt




Dienstag, 25. Oktober 2011

Führung durch das Museumsmagazin im Bauhof

In den umfangreichen Magazinen der Museen der Stadt Landshut lagern unzählige Gegenstände- Jahrtausende alt oder erst kürzlich erstanden. Diese bilden den Grundstock für die Einrichtung wechselnder Ausstellungen, nur ein Bruchteil des vorhandenen Bestandes ist normalerweise zu sehen.
Für alle Neugierigen, die endlich einmal erleben möchten, was die Museen der Stadt zu bieten haben, gibt eine Führung mit Dipl.-Rest. Anette Klöpfer durch das Magazin im Bauhof die Möglichkeit zu entdecken, was sonst im Verborgenen bleiben muss.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung erforderlich unter 0871 9 22 38 90
Treffpunkt: Dienstag, 25. Oktober, 17.00 Uhr / Bauhof




Freitag, 21. Oktober 2011

Brand auf der Trausnitz - 21.10.1961

In den Morgenstunden des 21.10.1961 loderten die Flammen aus der Burg Trausnitz. Damals ging ein Großteil ihrer bedeutenden Renaissance-Ausstattung und Bausubstanz zugrunde. Der Erinnerungsort an die Landshuter und Münchner Wittelsbacher wurde schwer getroffen.
Die extreme Herausforderung für den Einsatz der Feuerwehr oder die Folgen für den Brandschutz bestimmen neben den Anstrengungen zum Wiederaufbau und den Zukunftskonzepten den Themenparcours. Bis heute bleibt die Unfallursache ein zündender Ort ungemein reicher Legendenblüte. Großbrände bilden unter den Unglücken und Dezimierungen der Landshuter Kultur eine ureigene, tragische Kategorie.
Kurzvortrag und Rundgang mit Dr. Franz Niehoff.
Treffpunkt: Freitag, 21. Oktober, 17.00 Uhr / Museum im Kreuzgang
Sonderführung: 5 Euro




Mittwoch, 12. Oktober 2011

Künstler spenden Verkaufserlöse Ihrer Werke für den Freundeskreis Stadtmuseum

Der Kunstverein Landshut e.V. und die Neue Galerie Landshut e.V. stehen geschlossen hinter den Museumsplänen des Freundeskreises Stadtmuseum. Um dies zu bekräftigen, überreichten sie dem Freundeskreis eine Spende in vierstelliger Höhe.
Spendenübergabe Landshutfest 2011 Beide Vereine hatten sich beim LANDSHUTfest für den musealen Ausbau des Alten Franziskanerklosters engagiert, das vor zwei Wochen gut 1.000 Besucher an den Prantlgarten gelockt hatte, um sich ein Bild des künftigen Museumskomplexes zu machen. Der Kunstverein Landshut und die Neue Galerie verkauften dabei Werke ihrer Künstler für den guten Zweck und hoffen so, den Weg zum Ziel eines eigenen Stadtmuseums für Landshut ein wenig zu verkürzen.
Franz Schneider, Vorsitzender der Neuen Galerie, der mit seinem „Kunstbauchladen: Do Art Yourself“ auf dem Fest unterwegs war, freute sich über die Solidarität der Künstler untereinander, wenn es um das Ziel des Stadtmuseums gehe. Und Michael Lange, der für den Kunstverein die Spende überreichte, ergänzte: „Wir wollten zeigen, dass die Künstler nicht nur fordern, sondern dass sie auch zu geben bereit sind. Viele unserer Mitglieder haben Werke gespendet, deren Reinerlöse nun dazu beitragen soll, das Museumsthema zu befördern“. Zahlreiche Besucher konnten so auf dem LANDSHUTfest ein Schnäppchen machen und Arbeiten von Raimund Reiter, Aldo Canins, Mario Schoßer und vielen Landshuter Kunstgrößen mehr zu äußerst günstigen Preisen erstehen.
Der Freundeskreis-Vorsitzende Gernot Autenrieth bedankte sich nicht nur für das Geld, sondern auch für die gezeigte Solidarität. „Mit Ihren beiden Vereinen steht eigentlich das Gros der Kunstszene der Region hinter den Museumsplänen.“ Hocherfreut nahm der Schatzmeister des Freundeskreises, Georg Merk, die Spende entgegen, die stilgerecht im Bauchladen überreicht wurde: Neben dieser Spende und den Einnahmen aus dem Kuchenverkauf hätte das Fest, so Merk, dem Freundeskreis auch eine Reihe neuer Mitglieder beschert, die Zahl sei gut im Fluss und liege im Moment bei 460.
Ralf Bücheler, der die Organisation des LANDSHUTfests federführend verantwortet hatte, war dann auch mit dem Verlauf wie dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Der Erfolg des Festes, die Solidarität der Künstler und die vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind deutliche Zeichen, dass sich immer mehr Landshuter Bürger hinter die Vision eines Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster stellen.“




Sonntag, 25. September 2011

Premiere LANDSHUTfest gelungen

Das erste Gartenfest des Freundeskreises im Prantlgarten ist wahrlich toll gelungen. Zahlreiche Landshuter Bürger haben durch ihren Besuch Interesse an der Planung und Umsetzung des Museumsprojektes im Alten Franziskanerkloster gezeigt. Wir haben Herrn Regierungspräsidenten Grunwald nebst Gattin, zahlreiche Mitglieder des Stadtrates und der Verwaltung sowie viele Besucher aus allen Schichten der Bürgerschaft begrüßen können. Ihnen allen sei herzlich für den Besuch gedankt.
Unser Verein hat mit seinen Aktivitäten, so wird uns versichert, eine gute Visitenkarte in der Öffentlichkeit abgegeben. Das ist sicherlich der zielgerichteten Vorbereitung und komplikationsfreien Durchführung bei strahlender Herbstsonne zuzuschreiben.
Von allein geht gar nichts. Daher ist vorrangig den Mitarbeitern des internen Arbeitskreises ein ganz herzliches Dankeschön auszusprechen und hier besonders dem Cheforganisator Ralf Bücheler, der mit großem Fleiß und logistischem Gespür die Organisation hervorragend und erfolgreich geleitet hat.
Aber auch jeder Mitarbeiter und die ca. 30 Helfer haben mit ihrem selbstlosen Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen. Familienangehörige, Freunde und Bekannte haben uns tatkräftig unterstützt, ohne deren Mitwirkung – besonders beim Kuchenverkauf und den aufwändigen Spülarbeiten – unser Fest nicht durchführbar gewesen wäre. Das ist gewiss nicht selbstverständlich, verdient aufrichtige Anerkennung und herzlichen Dank.
Der Kunstverein und die Neue Galerie haben sich mit Ausstellung und Verkauf von Kunstwerken nicht nur als Mitveranstalter präsentiert, sondern darüber hinaus den erfreulich hohen Verkaufserlös unserem Verein gespendet. Wir sagen Dank für die noble Geste und hoffen gemeinsam auf die zügige Realisierung des Stadtmuseums.
Weiterhin gilt unser Dank auch den teils ad hoc angeworbenen Mitgestaltern wie Karl Gruber und Josef Jackermeier für die Bereitstellung der historischen Feuerwehrautos, den fleißigen Kuchenbäckern für die köstlichen Leckereien, Karl Sperk vom Büro Nadler & Sperk und Max Tewes von den Museen für die interessanten Führungen, Prof. Ludwig Griebl mit seinen Studenten für die Erstellung einer visionären Computeranimation der auszubauenden Gebäudetrakte, Dr. Birgit Niehoff, Matthias Schambeck, Andrea Bücheler mit dem Team von Erzieherinnen aus Seligenthal, Ludwig Bichlmaier, Isabella Denk, dem Zauberclown Manuela sowie Josef Fleck mit seinem Team vom “Holzwurm“ für die wunderbaren Darbietungen und Unterhaltungen der Kinder, Anette Klöpfer und allen Mitarbeitern der Museen für die Erledigung zahlreicher organisatorischer Details sowie dem Rottmeier-Team für Bereitstellung der gastronomischen Infrastruktur einschließlich der traditionellen Bewirtung.
Und ganz besonders gefreut hat uns, dass in den letzten Tagen rund ein Dutzend neue Mitglieder ihren Beitritt zu unserem Verein erklärt haben. Willkommen im Kreis der Museumsfreunde!

Mit nochmaligem Dank und der Vorfreude auf das LANDSHUTfest 2012!

       Prof. Dr. Gernot Autenrieth     und     Jürgen Siegel



Foto-Impressionen vom LANDSHUTfest: Galerie




Samstag, 24. September 2011, 11:00 Uhr

LANDSHUTfest

Gemeinsam veranstalten der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V., der Kunstverein Landshut e.V., die Neue Galerie Landshut e.V. und die Museen der Stadt Landshut ein Kulturfest für das LANDSHUTmuseum.

Von 11 bis 20 Uhr verspricht ein reichhaltiges Programm rund um das „Alte Franziskanerkloster“ eine Menge Spaß, Spannung und Information für die ganze Familie. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Das Team des LANDSHUTfestes verzaubert Landshuter Kultur & Geschichte. Der Prantlgarten – einst Kloster, dann Gaststätte – wandelt sich erneut zum vitalen Kulturzentrum.
Dank modernster 3D-Technik lässt sich das künftige LANDSHUTmuseum erstmals virtuell erleben. Spielerisch gewinnt Landshuter Kultur bislang ungeahntes Profil. Unterdessen begeistert das „Trio Feinkost“ mit Musik seit den zwanziger Jahren. Für Essen und Getränke ist selbstverständlich bestens gesorgt.
Kommen Sie und bringen Sie Ihre Kinder und Freunde mit zu einem Erlebnistag, an dem der Standort um das „Alte Franziskanerkloster“ seinen Charme zeigen kann! Erleben Sie, wie sich in der Gemeinschaft der städtischen Museen mit dem Kunstverein und der Neuen Galerie die Idee des LANDSHUTmuseums und seines Museumscafés zu einer zugleich anregenden wie entspannenden Gesamtheit entwickelt.

LANDSHUTfest – Flyer




Mittwoch, 17. August 2011, 18:30 Uhr

Hans von Burghausens Geniestreich

Zur Heiliggeistkirche als Teil eines nachhaltigen Städtebaukonzepts
Führung: Dr. Franz Niehoff
Anschließend: Biergartenkultur

Ort: Heiliggeistkirche, Westportal




Mittwoch, 20. Juli 2011

Dingolfing, Industriemuseum Kastenhof: Industriegeschichtliche Sammlung

Abfahrt 16:30 Uhr (Grieserwiese beim Zeughaus)
Rückkehr: ca. 20 Uhr
Anmeldung bitte bis zum 11.07.2011 beim Büro „Die Förderer“ – Telefon: 0871 / 2 29 18
Kosten: 20 € (inklusive Busfahrt, Eintritt und Führung)




Dienstag, 21. Juni 2011, 18:30 Uhr

90plus: Landshut seit 1918 – Ausstellungbesuch & Stadtspaziergang

Ort: Museum im Kreuzgang




Freitag, 27. Mai 2011, Abfahrt 14:00 Uhr

Bayerische Landesausstellung in Herrenchiemsee: Götterdämmerung König Ludwig II.

Abfahrt: Grieserwiese (Nähe Zeughaus) 14:00 Uhr
Rückkehr: ca. 21 Uhr

Anmeldung bitte bis zum 16.05.2011 beim Büro „Die Förderer“ – Telefon: 0871 / 2 29 18
Kosten 34 € (inklusive Bus- und Schifffahrt, Eintritt, Führung)




Sonntag, 15. Mai 2011, 10-18 Uhr

Internationaler Museumstag

Motto: Museen, unser Gedächtnis

Programm wird über die Presse rechtzeitig bekannt gegeben.




Mittwoch, 6. April 2011, 18:30 Uhr

handfest|abgehoben – Eine archäologische Expedition

Führung durch die Ausstellung (Isabella Denk M.A.)

Expeditionscharakter hat diese Ausstellung, die abseits ausgetretener Pfade für Kinder wie Erwachsene einen spannenden Blick in die Vergangenheit ermöglicht. Der abgehobene Blick von oben in den Boden, der für die beiden Luftbildarchäologen Dr. Otto Braasch (Landshut) und Klaus Leidorf (Buch am Erlbach) normaler Arbeitsalltag ist, wird durch Großdrucke und Filmaufnahmen illustriert und mit Objekten aus der umfangreichen archäologischen Sammlung der Museen der Stadt Landshut kombiniert. Konzeptionelles Neuland betreten die Museen mit dem handfesten Teil der Ausstellung. Der Sehsinn wird durch die völlige Dunkelheit des Ausstellungsraumes ausgeblendet. Ein Hörwagen auf einer Schiene begleitet die Besucher auf eine gefühlte Reise durch die Steinzeit.

Ort: Museen der Stadt Landshut in der Stadtresidenz




Freitag, 1. April 2011

Altes Franziskanerkloster wird Stadtmuseum

Das Plenum der Stadt Landshut hat am 01. April 2011 den weitreichenden Beschluss gefasst, die erforderlichen Finanzmittel zur Sanierung des Alten Franziskanerklosters am Prantlgarten bereitzustellen.

Mit dieser Entscheidung geht somit die langjährige Zielvorstellung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. in Erfüllung.

Unserem Oberbürgermeister Hans Rampf sowie den 29 Stadträten, die für den Erhalt des Gebäudes und für den Ausbau zum Stadtmuseum gestimmt haben, sei für diese weise Entscheidung vielmals gedankt.

Als erster Schritt ist kurzfristig die statische Sicherung und Sanierung des einsturzgefährdeten (Doppel-) Kreuzganges (Kosten rd. 680.000 €) durchzuführen. Dann folgen – in Abhängigkeit der verfügbaren Haushaltsmittel – die Sanierung und der Ausbau der beiden Gebäudeflügel. Ein Fertigstellungstermin ist noch nicht genannt worden.

Das Projekt wird in zwei Bauabschnitte (BA) aufgeteilt. Die bezifferten Kosten belaufen sich auf:

1. BA: Flügel mit Doppel-Kreuzgang3,3 Mio €
2. BA: Flügel zum Prantlgarten4,1 Mio €
Gesamt7,4 Mio €

Aufgrund von zu erwartenden Förder- und Sponsorengeldern wird sich der städtische Anteil erheblich verringern.

Unser Verein wird sich an dieser bedeutenden Entscheidung nicht nur ideell sondern auch finanziell beteiligen.




Donnerstag, 31. März 2011

Neuwahl Vorstand und Situation Altes Franziskanerkloster

Auf der Mitgliederversammlung berichtete zunächst der 1. Vorsitzende über das abgelaufene Jahr und über die politische Situation in der Museumslandschaft.

Danach erfolgte die turnusgemäße Wahl des Vorstands mit folgendem Ergebnis:

1. Vorsitzender:Prof. Dr. Gernot Autenrieth
2. Vorsitzender:Jürgen Siegel
Schatzmeister:Georg Merk
Schriftführerin:Anke Humpeneder-Graf

Als Kassenprüfer wurden die Herren Hermann Bauer und Franz Holzleiter wiedergewählt.

Der 1. Vorsitzende dankte dem ausgeschiedenen Schriftführer, Herrn Wolfgang Mocikat, für die geleistete Arbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.


Zur Situation des Alten Franziskanerklosters (AFK) wurden im Kern folgende Punkte beleuchtet:
  • Präsentation der Kostenschätzung in Höhe von 7,4 Mio € unterteilt in 1. Bauabschnitt (3,3 Mio €) und 2. Bauabschnitt (4,1 Mio €), wie prinzipiell am 18.03.2011 im Bausenat vorgestellt
  • Antrag auf Bewilligung von Fördermitteln (z.B. aus der Städtebauförderung), der kurzfristig durch die Stadt bei der Regierung zu stellen ist, um noch die volle Förderung zu erhalten
  • Erläuterung der dringend erforderlichen Maßnahmen zur statischen Sicherung und Sanierung des einsturzgefährdeten (Doppel-) Kreuzganges

Der Vorstand appellierte an den Stadtrat, die stadteigene Immobilie vor dem Verfall zu bewahren und in der nächsten Sitzung am 01.04.2011 den Entscheid pro AFK als Stadtmuseum zu treffen.




Donnerstag, 31. März 2011, 19.30 Uhr

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Tagesordnung
01. Begrüßung
02. Bericht des Vorstands
03. Kassenbericht
04. Bericht der Kassenprüfer
05. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
06. Wahl des Vorstands
07. Wahl der Kassenprüfer
08. Erkenntnisse zum statischen Sanierungsumfang im Alten Franziskanerkloster
09. Geplante Aktivitäten des Freundeskreises
10. Verschiedenes

Es wird gebeten, Wünsche und Anträge bis spätestens Mittwoch, 23. März 2011, schriftlich und mit Begründung bei unserer Geschäftsstelle einzureichen.

Ort: Zeughaus, Wittstraße 1, 84028 Landshut




Freitag, 11. März 2011, 19:00 Uhr

handfest|abgehoben – Eine archäologische Expedition

Eröffnung der Ausstellung

Genau sechs Monate nach der Eröffnung der Sammlungs-Ausstellung „Keramik“ folgt mit der Archäologie ein zweiter Schritt zur Präsentation regionaler Kulturgeschichte in der Stadtresidenz.

Ort: Museen der Stadt Landshut in der Stadtresidenz




Samstag, 19. Februar 2011

Festakt mit Prof. Dr. Roman Herzog

Am 19. Dezember 2010 wurde der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut 10 Jahre alt. Die offizielle Feier dafür fand am 19.Februar 2011 im Prunksaal des Rathauses statt. Über 500 geladene Freunde und Gäste hatten sich eingefunden. Die Freunde wollten und sollten ihre Gemeinsamkeit feiern. Die Gäste sollten informiert und für das Ziel des FSL zumindest gedanklich gewonnen werden – am besten natürlich gleich als zusätzliche Freunde.

Während der Saal sich füllte, passierten per Projektion die Namen unserer 28 Gründungsmitglieder Revue. Nach musikalischer Eröffnung mit dem ersten von 5 prägnanten Stücken aus dem 20. Jahrhundert (Herr Chr. Mattick, Flöte und Herr M. Huth, Klavier) begrüßte der Vorsitzende die Gäste.

Er blickte zunächst in die Vereinsgeschichte zurück und warb dann vor allem für ideelle und auch finanzielle Unterstützung der Ziele des Freundeskreises, speziell durch Anpreisung eines kleinen symbolische Ziegelsteinchens („Ziegeltrumm“), das zu Spenden von mindestens 25.-€ anregen soll.

Zur gelösten Atmosphäre der Feier trugen auch Oberbürgermeister Rampf und Bundespräsident Prof. Herzog bei, die beide einleitend einen vergnüglichen Dialog über das Tragen einer Amtskette aus ihrem persönlichen gemeinsamen Erleben boten. Prof. Dr. Roman Herzog Unser früherer Bundespräsident widmete sich in freier Rede gedankenreich und kritisch abwägend der Betrachtung des Vergangenen im Hinblick auf Wertung in der Gegenwart und den möglichen Anregungen (Konsequenzen) für die Zukunft. Nachdenkend über Funktion und Wert von Museen meinte er, Objekte im Magazin seien für die Allgemeinheit nichts wert. Auch ein wertvolles Gemälde im Archivkeller habe seine Funktion als Kunstwerk verloren.

Wie zur Illustration dieses Gedankens fügte sich daran der Vortrag von Herrn Dr. Niehoff, der genau der Umkehrung dieses Gedankens gewidmet war:
„Aus der Tiefe der Magazine ins Licht der Öffentlichkeit.“ Mit einem Empfang im Rathausfoyer bei Getränk und „Brez'n- Muggerln“ gab es dann Gelegenheit zu Gespräch, zum Kauf von Ziegeltrümmern und dem Studium einer Beitrittserklärung zum Freundeskreis...

Es war sehr schade, dass knapp „zwei Reihen“ angemeldeter Gäste dann doch nicht erschienen. Die zahlreichen Absagebriefe wegen Überbuchung tun uns unter diesem Aspekt besonders leid!

Foto-Impressionen vom Festakt: Galerie




Sonntag, 19. Dezember 2010

10 Jahre Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.

So fing es an, und so soll es werden Gründungsmitglieder Am Tag der Gründung:
Dr. Franz Niehoff, Dr. Bernhard Schaub, Dr. Birgit Niehoff, Prof. Dr. Konrad Weckerle, Hans Niedermeier
(Bild aus LZ - Dez. 2000)

Auf Initiative unseres Vereinsmitglieds und Kunstsammlers Hans Niedermeier ist heute vor 10 Jahren der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut gegründet worden. 28 Gründungsmitglieder hoben den Verein aus der Taufe und wählten zum ersten Vorstand die Herren Dr. Bernhard Schaub (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Konrad Weckerle (2. Vorsitzender), Hans Niedermeier (Schatzmeister) und Frau Dr. Birgit Niehoff (Schriftführerin).
Im Laufe der Jahre konnte der Freundeskreis die Zahl seiner Mitglieder ständig steigern und zählt nun über 400 interessierte und engagierte Personen sowie einige korporative Mitglieder.
Die Visionen und die Beweggründe des Vereins waren schon ab der ersten Stunde von dem Ziel geprägt, allgemein die Kultur zu fördern und speziell die Realisierung eines Stadtmuseums mit der Funktion eines regionalen Schwerpunktmuseums zu unterstützen.
Die Arbeit der städtischen Museen ist geprägt durch Sammeln, Erhalten, Forschen und Vermitteln. Dazu liegt ein Konzept vor, das den Besuchern wie folgt präsentiert werden soll:

  • In Teilen der Stadtresidenz:
    Geschichte von der Stadtgründung bis 1918 sowie Archäologie und Keramik
  • im Alten Franziskanerkloster (AFK):
    1918 bis in die Gegenwart.

Das AFK soll auch die Museumspädagogik (Kasimir-Museum) und den Kunstverein beherbergen sowie mit einem Museumsshop und einem Café ausgestattet sein. Auch die Verwaltung mit ihrer umfangreichen Bibliothek soll hier untergebracht werden.
Der Freundeskreis unterstützt speziell den Ausbau des AFK, das der Stadt Landshut gehört und dringend saniert werden muss. Der Verein hat der Stadt dazu für die Erstellung der Grundsatzplanung und Kostenermittlung einen Erstbetrag von 40.000 € zu Verfügung gestellt.
Der Beschluss, das AFK als Stadtmuseum zu nutzen, ist bereits 2009 durch die städtischen Gremien gefasst worden. Es obliegt nun der Stadt durch einen Entscheid des Plenums, schnellstmöglich die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen und die erforderlichen Aufträge zum Um- und Ausbau zu erteilen.
Wir haben etwas mit den Weisen aus dem Morgenland gemeinsam – leider nicht die kanonisch abgesicherte Weisheit. Und mit den zahlreichen Mitgliedern ist unsere Karawane auch etwas länger. Aber auch wir haben einen Stern, ein Ziel. Unser Stern zieht zwar nicht vor uns her, sondern er steht fest.
Wir folgen ihm mit unbeirrtem Blick, auch wenn viele Kurven um viele Hindernisse nötig sind. Wir sind in 10 Jahren nicht müde geworden, wir sind beieinander geblieben, und wir wollen unseren Marsch fortsetzen: Bis zum Stern.




Dienstag, 30. November 2010, 16.30 - ca. 22.00 Uhr

Besuch der Ausstellung "Berthold Furtmeyr"

Busfahrt nach Regensburg mit exklusiver Abendführung und anschließender Gelegenheit zum Besuch der Christkindlmärkte.
Anmeldung bitte bis zum 15. November beim Büro „Die Förderer“ - Telefon: 0871 22918

Ort: Regensburg
Abfahrt: 16.30 Uhr, Grieserwiese




Mittwoch, 24. November 2010

FSL-Besuch der Ausstellung „40 Jahre Kunstverein Landshut“

Am 24.11.2010 hat unser Freundeskreis (leider nur unter Teilnahme weniger Vereinsmitglieder) die bemerkenswerte Ausstellung „40 Jahre Kunstverein Landshut“ besucht.
Herr Raimund Reiter, 1. Vorsitzender des Kunstvereins, sowie einige Künstler vermittelten einen interessanten Überblick über die Ausstellung und gaben exemplarische Erläuterungen zu den einzelnen Kreationen. Herr Reiter sprach wiederholt den Wusch auf eine neue Heimstatt aus, die im noch zu renovierenden Alten Franziskanerkloster geplant ist. 40 Jahre Kunstverein




Mittwoch, 27. Oktober 2010, 18.00 Uhr

Besuch der Ausstellung: „Michael Lange, LANGEZEIT“

Ort: Rathauskeller




Mittwoch, 22. September 2010

Podiumsdiskussion im „Kleinen Theater“

Der OB-Kandidat der Landshuter F.D.P., Prof. Christoph Zeitler hat zusammen mit dem Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, der nicht nur für Wissenschaft und Forschung, sondern auch für Kunst im Freistaat zuständig ist, zu einem Gespräch über Kultur ins Foyer des „Kleinen Theaters“ eingeladen.
Als FSL-Vorsitzender war Herr Prof. Dr. Autenrieth anwesend.

Prof. Dr. Autenrieth berichtet:
Nach Einleitung durch Kultusminister Dr. Heubisch und Prof. Zeitler startete die Diskussion. Gleich zu Eröffnung wandte sich Prof. Zeitler dem Thema Stadtmuseum und mir als Vertreter des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut zu. Sein klares Statement: Die Entstehung eines Stadtmuseums ist ihm wichtig. Sein Ziel ist die Einrichtung in der Stadtresidenz. Dies stellte er fair und ohne Umschweife als Gegenposition zur bekannten Zielsetzung des Freundeskreises fest. Damit ergab sich für mich die Gelegenheit, ihm - und den anwesenden Kulturschaffenden - unsere Argumente darzulegen:
Kosten:
Die Kostenschätzung für das Alte Franziskanerkloster (AFK) liegt bisher insgesamt bei etwa 3 Millionen €- der professionelle Voranschlag wird in Kürze vorliegen. Prof. Zeitler in seiner Einleitung: „vielleicht 7 Mio €“.
Für die Stadtresidenz sind 7-10 Mio € zu erwarten (noch kein Voranschlag in Auftrag gegeben).
Die Immobilien:
AFK: gehört der Stadt, ist ohnehin dringend sanierungspflichtig. Stadtresidenz: Eigentum des Staates. Die Stadt muß sich an der Restaurierung dieses Objektes beteiligen (mit der Hälfte des obigen Betrages). Anschließend ist sie nur Mieterin der Räume!
Zusätzliche Gesichtspunkte:
Im AFK werden die Räume Museums-Qualität bekommen. Das AFK wird den Kunstverein aufnehmen, ebenso die Museumsverwaltung. Damit fallen für die Stadt die bisherigen Mieten weg. Es wird ein Kindermuseum geben.
Stadtresidenz: Die Räume werden klimatechnisch großenteils musealen Anforderungen nicht genügen. Nebenzwecke sind nicht vorgesehen.
Auch die 2. Vorsitzende des Kunstvereins, Frau Bolck-Jopp stellte aus ihrer Sicht die Notwendigkeit der Unterbringung im AFK dar. Denn seine bisherigen Räume stünden bald nicht mehr zur Verfügung.
Die Diskussion verlief fair und offen und stellte als abschließende Diskrepanz fest: Prof. Zeitler will zuerst die Stadtresidenz und erst danach das AFK.
Ich wies für den FSL darauf hin, dass bei dieser Reihenfolge kein Museum entstehen wird, weil die Stadt die in der Stadtresidenz anfallenden Kosten in absehbaren Jahren nicht wird aufbringen können.
Das von ihm in Anspruch genommene „Augenmaß“ spreche in Sachen Museum gegen Prof. Zeitlers Pläne.




Dienstag, 14. September 2010, 18.00 Uhr

Abends in der Keramikausstellung

Führung: Thomas Stangier M.A.
Anwesend sind u.a. Hans Görge Hohlt und Ulrike Waim

Ort: Stadtresidenz Landshut




Sonntag, 12. September 2010, 14 Uhr

Kultur auf der Strecke... - Tausend-Meter-Kulturparcours

Stadtführung von Heiliggeist zum Alten Franziskanerkloster
Führung: Dr. Franz Niehoff

Ort: Vor dem Haupteingang der Heiliggeistkirche




Sonntag, 12. September 2010, 12 Uhr

Bewegung am Kulturstandort | Standortkultur in Bewegung

Führung durch das ehem. Franziskanerkloster mit Nutzungsperspektive „Museum“
Führung: Dr. Franz Niehoff

Ort: Altes Franziskanerloster, Am Prantlgarten




Sonntag, 12. September 2010

10 - 18 Uhr: 40 Jahre Kunstverein - ein Ausblick

Ort: Altes Franziskanerloster, Am Prantlgarten




Samstag, 11. September 2010, 14.00 Uhr

KeramikRegion Landshut: Eröffnung der neuen Sammlungs-Ausstellung

Mit der Ausstellung zur KeramikRegion Landshut eröffnen die Museen der Stadt Landshut ihre erste Sammlungs-Ausstellung in der Stadtresidenz. In sechs Räumen tritt ein spannungsvoller Themenbogen von Stadt und Region im Spiegel der Keramik vor Augen: Von der Backsteinstadt und ihren Bauelementen, über "Kröning" und Keramikschule zur Sammlung Rudolf Strasser. Eine Wechselausstellung mit Werken von Görge Hohlt und Toni Waim beschließt den Rundgang durch die weite Welt regionaler Keramikgeschichte.
Schon in Bälde wird die Abteilung Archäologie folgen

Ort: Stadtresidenz Landshut




Dienstag, 03. August 2010, 18.00 Uhr

Historischer Spaziergang: Gräber erzählen Geschichte

Zahlreiche berühmte Landshuter wie der Chronist Alois Staudenraus oder der Landtagsabgeordnete Edmund Jörg, Künstler wie Franz Hoegner und die Keramikerfamilie Reiter, Bürgerfamilien wie die der Fahrmbacher oder der Wittmann haben auf dem 1819 eingerichteten Landshuter Hauptfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Dass Geschichte nicht trocken und Totengedenken nicht zwangsläufig traurig sein muss, offenbart sich bei diesem Streifzug durch die Friedhofs-, Kunst- und Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die wir auf vielfachen Wunsch unserer Mitglieder nochmals anbieten können.

Treffpunkt: Haupteingang des Städt. Friedhofs (Ecke Friedhof-/Schützenstraße)
Anmeldung: bis zum 23.07.2010 unter 0871 22 9 18.




Samstag, 10. Juli 2010, 9.00 Uhr

Fahrt nach Kochel zum Franz Marc Museum

Zwischen 1911 und 1916 verband Paul Klee und Franz Marc eine enge Freundschaft, die ihre Spuren in der Korrespondenz der beiden Künstler hinterlassen hat. Sie führte zu einem intensiven künstlerischen Austausch.
In der Ausstellung werden Werkgruppen präsentiert, die sich auf gemeinsame Projekte oder Interessen der beiden Künstler beziehen. Außerdem erhält der Freundeskreis einen Einblick in die Architektur des Museums.

Treffpunkt: Grieserwiese (Nähe Zeughaus)
Anmeldung: bis zum 30.06.2010 unter 0871 22 9 18.




Donnerstag, 17. Juni 2010, 19.30 Uhr

40 Jahre Kunstverein Landshut

Im Ostteil des „Alten Franziskanerklosters“ wird laut Planung der Kunstverein Landshut e.V. seine Bleibe finden. Zum 40. Jubiläum bespielen Mitglieder des Kunstvereins die Räume im ersten Stock mit Wandmalereien und Installationen, die extra für diese Ausstellung konzipiert werden. Nach dem großen Erfolg bei der Jahresausstellung erhalten Sie hier abermals die Möglichkeit, von den Kunstschaffenden selbst durch die Ausstellung geführt zu werden.

Ort: Altes Franziskanerkloster im Museumsquartier Prantlgarten




Samstag, 15. Mai 2010

„Neunzig plus“ – Landshut seit 1918

Die große Sommerausstellung der Museen der Stadt Landshut lädt ein - zum mitmachen!
Herr Dr. Niehoff und seine Mitarbeiter von den Museen der Stadt Landshut bitten deshalb auch Sie darum, die Entwicklung der Forschung und die Spurensicherung für das Ausstellungsprojekt „Landshut seit 1918“ zu unterstützen. Das geht auch noch nach der Eröffnung, weil „Neunzig plus“ auf Zuwachs angelegt ist und sich immer dann verwandeln kann, wenn sich neue Erkenntnisse und Möglichkeiten auftun. Womöglich finden Sie in Ihrem Haushalt oder auf dem Dachboden, im Fotoschrank oder Filmarchiv, in Dokumentenschachteln oder Ihrem Familienalbum, Ihrem Möbellager oder Kleiderschrank oder noch ganz anderswo Objekte mit Lokalkolorit, interessante Kunstwerke oder Fotografien zur Geschichte Landshuts seit 1918. Eine spannende Aufarbeitung verschiedener Sektoren der Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts erschließt sich neue Handlungsspielräume für die Darstellung kultureller Vielfalt am ehesten durch die Mitwirkung vieler. Radio Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10–17 Uhr
Kontaktaufnahme: 0871/9223890 (Museen der Stadt Landshut)

90plus – Flyer
90plus – Museumspädagogisches Programm

Ausstellungsorte: Museum im Kreuzgang & Heilig Geist Kirche




Donnerstag, 25. März 2010, 19.30 Uhr

Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.

Tagesordnung

1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstands
3. Kassenbericht
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
6. Wahl des Kuratoriums
7. Situation Altes Franziskanerkloster / Entwurfsplanung
8. Rückblick auf das Museumsjahr 2009 – Vorausschau über die Projekte 2010
9. Präsentation Homepage des Freundeskreises
10. Verschiedenes

Wünsche und Anregungen bitte bis spätestens Mittwoch, 17.03.2010, schriftlich und mit Begründung bei unserer Geschäftsstelle einreichen.

Ort: Zeughaus, Wittstraße 1, 84028 Landshut




Dienstag, 23. März 2010

Ziegelstein gesucht …

Wer kann den städtischen Museen einen Ziegelstein vom kriegszerstörten Landshuter Hauptbahnhof zur Verfügung stellen?

Beiläufig vermittelt eine Notiz in Maria Hartls Lebenserinnerungen Häuslerleut (München 1986) zum Jahr 1947 den Impuls für diesen Aufruf der Museen der Stadt Landshut:

Das Wohnhaus bauten wir im Herbst. Da halfen meine Schwester Leni, mein Bruder Jackl und mein Bruder Anderl mit seiner Frau. Als uns die Ziegelsteine ausgingen, sind wir mit dem Ochsenfuhrwerk zum zerbombten Landshuter Bahnhof gefahren und haben herausgeklaubt, was noch brauchbar war. Ja, das war eine große Hilfe …

Am 19. März 1945 wurde der Landshuter Hauptbahnhof bei einem systematischen Bombenangriff der amerikanischen Luftwaffe zur Gänze zerstört. Damit war eine weitere der wenigen noch funktionsfähigen Schienenverbindung zu den Verbänden der Wehrmacht in Italien gekappt. Allein im Monat nach der verheerenden Zerstörung Dresdens gingen 130.000 Tonnen Bomben auf Deutschland nieder. Am Tag von Hitlers Nero-Befehl – sog. Führerbefehl verbrannte Erde zu hinterlassen, um die Kampfkraft unseres Feindes zu schwächen und sein weiteres Vordringen zu verhindern – fanden in Landshut hunderte von Menschen den Tod.

Wie selbstverständlich waren Franz Högner und Fritz Koenig angezogen vom kriegszerstörten Landshuter Bahnhof und wählten ihn als Motiv für mehrere Zeichnungen und Gemälde. Auf den Tag genau neun Jahre später, erst am 19. März 1954, waren die Verheerungen vom März 1945 überwunden, konnte der neu errichtete Landshuter Hauptbahnhof erneut seiner Funktion übergeben werden.

Ein Ziegelstein vom alten, 1880, zum siebenhundertjährigen Jubiläum des Hauses Wittelsbach eingeweihten Landshuter Hauptbahnhof gewinnt geradezu symbolischen Rang für den Wiederaufbau aus den Kriegszerstörungen. Sog. Trümmerfrauen klaubten in deutschen Städten aus den Zerstörungen nachhaltig zukunftsweisende Bausteine für deren Wiederaufbau heraus. Auch dieser Symbolik und Inszenierung spürt die in Vorbereitung befindliche Ausstellung „Neunzig plus:Landshut seit 1918“ nach (Museum im Kreuzgang, ab 16. Mai 2010).

Einem Kondensator der Erinnerungskultur vergleichbar vermag ein derartiger gründerzeitlicher Backstein das Überleben aus dem Inferno des Dritten Reiches zu veranschaulichen. Einer Spurensicherung vergleichbar verbinden sich damit zugleich zahlreiche Fragen zur klareren Sicht auf die Überlieferungssituation: Natürlich suchen wir nebenher auch nach Fotos von den Aufräumarbeiten im kriegszerstörten Landshut: Wie ging das im Alltag der Schuttbeseitigung im einzelnen vonstatten? Wer kam dabei zum Einsatz? Wie lange dauerten die Räumarbeiten? Nicht mehr lange können Ohren- und Augenzeugen dabei helfen, ein wahrheitsgeprägtes Bild von diesen Ereignissen zu dokumentieren. Mitten in diesen Fragen wäre ein solcher durch das Bombenfeuer zum zweiten Mal gebrannter Ziegelstein, also ein Objekt von besonderer Aussagedichte, geradezu als ein Symbol der Hoffnung auf jenen neuen Anfang zu werten.

Bitte wenden Sie sich an die
Museen der Stadt Landshut
Altstadt 300
84028 Landshut
Fon 0871 / 922 389 0
Fax 0871 / 922 389 9
E-Mail: museen@landshut.de

zerstörter Landshuter Bahnhof von Franz Högner Landshuter Bahnhof von Scheibenzuber




Donnerstag, 18. März 2010

Stadt erwirbt Niedermeier-Sammlung

Oberbürgermeister Hans Rampf und der Landshuter Sammler Hans Niedermeier, Mitbegründer und Ehrenmitglied des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V., unterzeichnen den Vertrag über den Erwerb der Sammlung Niedermeier durch die Stadt Landshut. Die Sammlung besteht aus hunderten von Graphiken und zahlreichen Gemälden mit Ansichten von Landshut. Die Werke stammen aus dem Zeitraum vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.
Zusätzlich schenkt Hans Niedermeier den Museen der Stadt Landshut seine umfangreiche Zinnsammlung mit zahlreichen Landshuter Meistermarken. Hans Rampf betonte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung, dass mit dem Erwerb der Sammlung für Landshut ein wichtiges kulturelles Erbe gesichert worden sei.




Freitag, 26. Februar 2010

Stadtrat hebt Sperrvermerk auf

Mit 28:13 Stimmen hat der Stadtrat nach äußerst kontroverser Debatte den Sperrvermerk aufgehoben, der im Etat 2010 der Stadt Landshut zunächst die 50.000 € für AFK-Planungsarbeiten blockiert hatte. Wie Kämmerer Rupert Aigner betonte, geht es hier lediglich um den haushaltspolitischen Vollzug zur Ermittlung der gesamten Planungs- und Sanierungskosten für das Alte Franziskanerkloster. Damit ist noch kein Beschluss über die Finanzierung und Freigabe der später benötigten Finanzmittel gefasst worden. Die finanzielle Beteiligung unseres Freundeskreises in Höhe von 40.000 € (Vereinbarung vom 08.02.2010) ist während der Debatte von vielen Stadträten mit großem Dank gewürdigt worden. Altes Franziskanerkloster




Dienstag, 23. Februar 2010, 18.30 Uhr

"Verborgene Schätze" – Die Depots der Museen der Stadt Landshut

Teil II: Der Bauhof
Führung: Anette Klöpfer M.A.

Ort/Treffpunkt: Bauamtliche Betriebe, Äußere Parkstraße 1, 84032 Altdorf
(hinter dem WEZ – Wertstoff- und Entsorgungszentrum)

Bilder aus dem Depot finden Sie hier: Galerie




Dienstag, 9. Februar 2010

40.000 Euro für das Alte Franziskanerkloster

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. setzt sich für die Sanierung des Alten Franziskanerklosters und Nutzung als Stadtmuseum ein. Um das Projekt weiterzuentwickeln, hat der Vorstand unseres Vereins anlässlich eines Besuches bei Oberbürgermeister Hans Rampf eine Spende von 40.000 Euro übergeben. Diese Zuwendung soll der Stadt Landshut helfen, spezielle Maßnahmen im kulturellen Bereich zu fördern. Spendenübergabe Anlässlich der Übergabe unterzeichneten Oberbürgermeister Hans Rampf und der erste Vorsitzende, Prof. Dr. Gernot Autenrieth, im Beisein von Stadtdirektor Andreas Bohmeyer und dem zweiten Vereinsvorsitzenden Jürgen Siegel sowie dem Schatzmeister Georg Merk eine Vereinbarung über das zukünftige gemeinsame Vorhaben.

Oberbürgermeister Hans Rampf freute sich über diese Unterstützung und lobte das große Engagement und den bürgerschaftlichen Einsatz des Freundeskreises zum Wohl der Stadt. In diesem Zusammenhang verwies er auf die angestrebte Sanierung des Alten Franziskanerklosters, wofür in Kürze mittels einer Entwurfsplanung die Kosten ermittelt werden sollen.
Trotz der generell schwierigen Haushaltslage der Kommunen zeigte er sich optimistisch, dass die Stadt mit Hilfe unseres Vereins und der Städtbaufördeung eine Finanzierung dieser Baumaßnahme bewerkstelligen kann. Er verwies besonders auf die Tatsache, dass dringend die Gebäudesanierung erfolgen muss, um einem Verfall vorzubeugen.

Der Vorstand des Freundeskreises dankte für die angekündigten Perspektiven und versicherte, die Stadt auch weiterhin ideell und finanziell zugunsten einer wachsenden Kulturvielfalt unterstützen zu wollen.




Samstag, 16. Januar 2010, 10.00 Uhr

Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz

Die fürstlichen Sammlungen, die zur Zeit der Renaissance in ganz Europa entstanden, bildeten den Grundstock unserer heutigen Museumslandschaft. Auch Herzog Wilhelm V. unterhielt in seiner Erbprinzenzeit eine solche Kunst- und Wunderkammer auf der Burg Trausnitz. Gesammelt wurde nicht nur Kulturelles, sondern alles, was der damaligen Zeit wesentlich und kostbar erschien. Auf diese Weise wurden die Kunstkammern der Renaissance zum facettenreichen Spiegel des Wissens ihrer Zeit und wirken auf einzigartige und universelle Weise bis in unsere Gegenwart hinein.

Ort: Kunst- und Wunderkammer, Burg Trausnitz
Führung: Stephanie Gilles M.A.
Anmeldeschluss für diese Führung ist der 10.01.2010, die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Anmeldung über die Geschäftsstelle der Förderer: 0871 22 9 18