Freitag, 21. Oktober 2011
Brand auf der Trausnitz - 21.10.1961
In den Morgenstunden des 21.10.1961 loderten die Flammen aus der Burg Trausnitz. Damals ging ein Großteil ihrer bedeutenden Renaissance-Ausstattung und Bausubstanz zugrunde. Der Erinnerungsort an die Landshuter und Münchner Wittelsbacher wurde schwer getroffen.
Die extreme Herausforderung für den Einsatz der Feuerwehr oder die Folgen für den Brandschutz bestimmen neben den Anstrengungen zum Wiederaufbau und den Zukunftskonzepten den Themenparcours. Bis heute bleibt die Unfallursache ein zündender Ort ungemein reicher Legendenblüte. Großbrände bilden unter den Unglücken und Dezimierungen der Landshuter Kultur eine ureigene, tragische Kategorie.
Kurzvortrag und Rundgang mit Dr. Franz Niehoff.
Treffpunkt: Freitag, 21. Oktober, 17.00 Uhr / Museum im Kreuzgang
Sonderführung: 5 Euro
Dienstag, 25. Oktober 2011
Führung durch das Museumsmagazin im Bauhof
In den umfangreichen Magazinen der Museen der Stadt Landshut lagern unzählige Gegenstände- Jahrtausende alt oder erst kürzlich erstanden. Diese bilden den Grundstock für die Einrichtung wechselnder Ausstellungen, nur ein Bruchteil des vorhandenen Bestandes ist normalerweise zu sehen.
Für alle Neugierigen, die endlich einmal erleben möchten, was die Museen der Stadt zu bieten haben, gibt eine Führung mit Dipl.-Rest. Anette Klöpfer durch das Magazin im Bauhof die Möglichkeit zu entdecken, was sonst im Verborgenen bleiben muss.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung erforderlich unter 0871 9 22 38 90
Treffpunkt: Dienstag, 25. Oktober, 17.00 Uhr / Bauhof
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Leonhard Schmidtner (1800-1873) - Architekt zwischen Klassizismus und Neugotik
Viele Kirchen in Niederbayern tragen seine Handschrift, ob in Rottenburg, Simbach am Inn oder in Waldkirchen. Aber auch in Landshut erhielt Schmidtner wichtige Bauaufträge: die erste evangelische Kirche, die neugotische Umgestaltung des Rathauses oder die heutige Aussegnungshalle am Hauptfriedhof.
Eine Einführung in Leben und Werk Leonhard Schmidtners von Max Tewes M.A.
Veranstalter: Bauzunfthaus Landshut e.V.
Mittwoch, 26. Oktober, 19.30 Uhr / Bauzunfthaus
freier Eintritt
Mittwoch, 09. November 2011
Josef Sailstorfer - gradlinig / scharfkantig
Exklusivführung in Kooperation mit dem Freundeskreis
Zu ihrer Eröffnung und aus Anlass des 60. Geburtstages des Künstlers zeigt die Galerie LAProjects Skulpturen und Pläne des Bildhauers Josef Sailstorfer, der mit seinen Werken im öffentlichen und sakralen Raum in der Region Niederbayern sehr präsent und tief verwurzelt ist.
LAProjects ist ein privater Kunstraum in einem restaurierten Handwerkerhaus des 14. Jahrhunderts im Herzen Landshuts und präsentiert internationale Künstler, deren Werke den Raum definieren - in der Kunst der Plastik und Installation, der Malerei, Zeichnung und Fotografie, der Architektur, des Designs und Handwerks.
Dr. Franz Niehoff, Leiter der Museen, im Gespräch mit dem Künstler Josef Sailstorfer und dem Leiter der LAProjects, Jörg Ludwig.
Mittwoch, 09. November, 19.00 Uhr / Kunstraum LAProjects, Kirchgasse 239
Samstag, 24. September 2011, 11:00 Uhr
LANDSHUTfest
Gemeinsam veranstalten der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V., der Kunstverein Landshut e.V., die Neue Galerie Landshut e.V. und die Museen der Stadt Landshut ein Kulturfest für das LANDSHUTmuseum.
Von 11 bis 20 Uhr verspricht ein reichhaltiges Programm rund um das „Alte Franziskanerkloster“ eine Menge Spaß, Spannung und Information für die ganze Familie. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Das Team des LANDSHUTfestes verzaubert Landshuter Kultur & Geschichte. Der Prantlgarten – einst Kloster, dann Gaststätte – wandelt sich erneut zum vitalen Kulturzentrum.
Dank modernster 3D-Technik lässt sich das künftige LANDSHUTmuseum erstmals virtuell erleben. Spielerisch gewinnt Landshuter Kultur bislang ungeahntes Profil. Unterdessen begeistert das „Trio Feinkost“ mit Musik seit den zwanziger Jahren. Für Essen und Getränke ist selbstverständlich bestens gesorgt.
Kommen Sie und bringen Sie Ihre Kinder und Freunde mit zu einem Erlebnistag, an dem der Standort um das „Alte Franziskanerkloster“ seinen Charme zeigen kann! Erleben Sie, wie sich in der Gemeinschaft der städtischen Museen mit dem Kunstverein und der Neuen Galerie die Idee des LANDSHUTmuseums und seines Museumscafés zu einer zugleich anregenden wie entspannenden Gesamtheit entwickelt.
LANDSHUTfest – Flyer
Mittwoch, 17. August 2011, 18:30 Uhr
Hans von Burghausens Geniestreich
Zur Heiliggeistkirche als Teil eines nachhaltigen Städtebaukonzepts
Führung: Dr. Franz Niehoff
Anschließend: Biergartenkultur
Ort: Heiliggeistkirche, Westportal
Mittwoch, 20. Juli 2011
Dingolfing, Industriemuseum Kastenhof: Industriegeschichtliche Sammlung
Abfahrt 16:30 Uhr (Grieserwiese beim Zeughaus)
Rückkehr: ca. 20 Uhr
Anmeldung bitte bis zum 11.07.2011 beim Büro „Die Förderer“ – Telefon: 0871 / 2 29 18
Kosten: 20 € (inklusive Busfahrt, Eintritt und Führung)
Dienstag, 21. Juni 2011, 18:30 Uhr
90plus: Landshut seit 1918 – Ausstellungbesuch & Stadtspaziergang
Ort: Museum im Kreuzgang
Freitag, 27. Mai 2011, Abfahrt 14:00 Uhr
Bayerische Landesausstellung in Herrenchiemsee: Götterdämmerung König Ludwig II.
Abfahrt: Grieserwiese (Nähe Zeughaus) 14:00 Uhr
Rückkehr: ca. 21 Uhr
Anmeldung bitte bis zum 16.05.2011 beim Büro „Die Förderer“ – Telefon: 0871 / 2 29 18
Kosten 34 € (inklusive Bus- und Schifffahrt, Eintritt, Führung)
Sonntag, 15. Mai 2011, 10-18 Uhr
Internationaler Museumstag
Motto: Museen, unser Gedächtnis
Programm wird über die Presse rechtzeitig bekannt gegeben.
Mittwoch, 6. April 2011, 18:30 Uhr
handfest|abgehoben – Eine archäologische Expedition
Führung durch die Ausstellung (Isabella Denk M.A.)
Expeditionscharakter hat diese Ausstellung, die abseits ausgetretener Pfade für Kinder wie Erwachsene einen spannenden Blick in die Vergangenheit ermöglicht. Der abgehobene Blick von oben in den Boden, der für die beiden Luftbildarchäologen Dr. Otto Braasch (Landshut) und Klaus Leidorf (Buch am Erlbach) normaler Arbeitsalltag ist, wird durch Großdrucke und Filmaufnahmen illustriert und mit Objekten aus der umfangreichen archäologischen Sammlung der Museen der Stadt Landshut kombiniert. Konzeptionelles Neuland betreten die Museen mit dem handfesten Teil der Ausstellung. Der Sehsinn wird durch die völlige Dunkelheit des Ausstellungsraumes ausgeblendet. Ein Hörwagen auf einer Schiene begleitet die Besucher auf eine gefühlte Reise durch die Steinzeit.
Ort: Museen der Stadt Landshut in der Stadtresidenz
Donnerstag, 31. März 2011, 19.30 Uhr
Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
Tagesordnung
01. Begrüßung
02. Bericht des Vorstands
03. Kassenbericht
04. Bericht der Kassenprüfer
05. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
06. Wahl des Vorstands
07. Wahl der Kassenprüfer
08. Erkenntnisse zum statischen Sanierungsumfang im Alten Franziskanerkloster
09. Geplante Aktivitäten des Freundeskreises
10. Verschiedenes
Es wird gebeten, Wünsche und Anträge bis spätestens Mittwoch, 23. März 2011, schriftlich und mit Begründung bei unserer Geschäftsstelle einzureichen.
Ort: Zeughaus, Wittstraße 1, 84028 Landshut
Freitag, 11. März 2011, 19:00 Uhr
handfest|abgehoben – Eine archäologische Expedition
Eröffnung der Ausstellung
Genau sechs Monate nach der Eröffnung der Sammlungs-Ausstellung „Keramik“ folgt mit der Archäologie ein zweiter Schritt zur Präsentation regionaler Kulturgeschichte in der Stadtresidenz.
Ort: Museen der Stadt Landshut in der Stadtresidenz
Dienstag, 30. November 2010, 16.30 - ca. 22.00 Uhr
Besuch der Ausstellung "Berthold Furtmeyr"
Busfahrt nach Regensburg mit exklusiver Abendführung und anschließender Gelegenheit zum Besuch der Christkindlmärkte.
Anmeldung bitte bis zum 15. November beim Büro „Die Förderer“ - Telefon: 0871 22918
Ort: Regensburg
Abfahrt: 16.30 Uhr, Grieserwiese
Mittwoch, 24. November 2010
FSL-Besuch der Ausstellung „40 Jahre Kunstverein Landshut“
Am 24.11.2010 hat unser Freundeskreis (leider nur unter Teilnahme weniger Vereinsmitglieder) die bemerkenswerte Ausstellung „40 Jahre Kunstverein Landshut“ besucht.
Herr Raimund Reiter, 1. Vorsitzender des Kunstvereins, sowie einige Künstler vermittelten einen interessanten Überblick über die Ausstellung und gaben exemplarische Erläuterungen zu den einzelnen Kreationen. Herr Reiter sprach wiederholt den Wusch auf eine neue Heimstatt aus, die im noch zu renovierenden Alten Franziskanerkloster geplant ist.
Mittwoch, 27. Oktober 2010, 18.00 Uhr
Besuch der Ausstellung: „Michael Lange, LANGEZEIT“
Ort: Rathauskeller
Mittwoch, 22. September 2010
Podiumsdiskussion im „Kleinen Theater“
Der OB-Kandidat der Landshuter F.D.P., Prof. Christoph Zeitler hat zusammen mit dem Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, der nicht nur für Wissenschaft und Forschung, sondern auch für Kunst im Freistaat zuständig ist, zu einem Gespräch über Kultur ins Foyer des „Kleinen Theaters“ eingeladen.
Als FSL-Vorsitzender war Herr Prof. Dr. Autenrieth anwesend.
Prof. Dr. Autenrieth berichtet:
Nach Einleitung durch Kultusminister Dr. Heubisch und Prof. Zeitler startete die Diskussion. Gleich zu Eröffnung wandte sich Prof. Zeitler dem Thema Stadtmuseum und mir als Vertreter des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut zu. Sein klares Statement: Die Entstehung eines Stadtmuseums ist ihm wichtig. Sein Ziel ist die Einrichtung in der Stadtresidenz. Dies stellte er fair und ohne Umschweife als Gegenposition zur bekannten Zielsetzung des Freundeskreises fest. Damit ergab sich für mich die Gelegenheit, ihm - und den anwesenden Kulturschaffenden - unsere Argumente darzulegen:
Kosten:
Die Kostenschätzung für das Alte Franziskanerkloster (AFK) liegt bisher insgesamt bei etwa 3 Millionen €- der professionelle Voranschlag wird in Kürze vorliegen. Prof. Zeitler in seiner Einleitung: „vielleicht 7 Mio €“.
Für die Stadtresidenz sind 7-10 Mio € zu erwarten (noch kein Voranschlag in Auftrag gegeben).
Die Immobilien:
AFK: gehört der Stadt, ist ohnehin dringend sanierungspflichtig. Stadtresidenz: Eigentum des Staates. Die Stadt muß sich an der Restaurierung dieses Objektes beteiligen (mit der Hälfte des obigen Betrages). Anschließend ist sie nur Mieterin der Räume!
Zusätzliche Gesichtspunkte:
Im AFK werden die Räume Museums-Qualität bekommen. Das AFK wird den Kunstverein aufnehmen, ebenso die Museumsverwaltung. Damit fallen für die Stadt die bisherigen Mieten weg. Es wird ein Kindermuseum geben.
Stadtresidenz: Die Räume werden klimatechnisch großenteils musealen Anforderungen nicht genügen. Nebenzwecke sind nicht vorgesehen.
Auch die 2. Vorsitzende des Kunstvereins, Frau Bolck-Jopp stellte aus ihrer Sicht die Notwendigkeit der Unterbringung im AFK dar. Denn seine bisherigen Räume stünden bald nicht mehr zur Verfügung.
Die Diskussion verlief fair und offen und stellte als abschließende Diskrepanz fest:
Prof. Zeitler will zuerst die Stadtresidenz und erst danach das AFK.
Ich wies für den FSL darauf hin, dass bei dieser Reihenfolge kein Museum entstehen wird, weil die Stadt die in der Stadtresidenz anfallenden Kosten in absehbaren Jahren nicht wird aufbringen können.
Das von ihm in Anspruch genommene „Augenmaß“ spreche in Sachen Museum gegen Prof. Zeitlers Pläne.
Dienstag, 14. September 2010, 18.00 Uhr
Abends in der Keramikausstellung
Führung: Thomas Stangier M.A.
Anwesend sind u.a. Hans Görge Hohlt und Ulrike Waim
Sonntag, 12. September 2010, 14 Uhr
Kultur auf der Strecke... - Tausend-Meter-Kulturparcours
Stadtführung von Heiliggeist zum Alten Franziskanerkloster
Führung: Dr. Franz Niehoff
Ort: Vor dem Haupteingang der Heiliggeistkirche
Sonntag, 12. September 2010, 12 Uhr
Bewegung am Kulturstandort | Standortkultur in Bewegung
Führung durch das ehem. Franziskanerkloster mit Nutzungsperspektive „Museum“
Führung: Dr. Franz Niehoff
Ort: Altes Franziskanerloster, Am Prantlgarten
Sonntag, 12. September 2010
10 - 18 Uhr: 40 Jahre Kunstverein - ein Ausblick
Ort: Altes Franziskanerloster, Am Prantlgarten
Samstag, 11. September 2010, 14.00 Uhr
KeramikRegion Landshut: Eröffnung der neuen Sammlungs-Ausstellung
Mit der Ausstellung zur KeramikRegion Landshut eröffnen die Museen der Stadt Landshut ihre erste Sammlungs-Ausstellung in der Stadtresidenz. In sechs Räumen tritt ein spannungsvoller Themenbogen von Stadt und Region im Spiegel der Keramik vor Augen: Von der Backsteinstadt und ihren Bauelementen, über "Kröning" und Keramikschule zur Sammlung Rudolf Strasser. Eine Wechselausstellung mit Werken von Görge Hohlt und Toni Waim beschließt den Rundgang durch die weite Welt regionaler Keramikgeschichte.
Schon in Bälde wird die Abteilung Archäologie folgen
Dienstag, 03. August 2010, 18.00 Uhr
Historischer Spaziergang: Gräber erzählen Geschichte
Zahlreiche berühmte Landshuter wie der Chronist Alois Staudenraus oder der Landtagsabgeordnete Edmund Jörg, Künstler wie Franz Hoegner und die Keramikerfamilie Reiter, Bürgerfamilien wie die der Fahrmbacher oder der Wittmann haben auf dem 1819 eingerichteten Landshuter Hauptfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Dass Geschichte nicht trocken und Totengedenken nicht zwangsläufig traurig sein muss, offenbart sich bei diesem Streifzug durch die Friedhofs-, Kunst- und Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die wir auf vielfachen Wunsch unserer Mitglieder nochmals anbieten können.
Treffpunkt: Haupteingang des Städt. Friedhofs (Ecke Friedhof-/Schützenstraße)
Anmeldung: bis zum 23.07.2010 unter 0871 22 9 18.
Samstag, 10. Juli 2010, 9.00 Uhr
Fahrt nach Kochel zum Franz Marc Museum
Zwischen 1911 und 1916 verband Paul Klee und Franz Marc eine enge Freundschaft, die ihre Spuren in der Korrespondenz der beiden Künstler hinterlassen hat. Sie führte zu einem intensiven künstlerischen Austausch.
In der Ausstellung werden Werkgruppen präsentiert, die sich auf gemeinsame Projekte oder Interessen der beiden Künstler beziehen. Außerdem erhält der Freundeskreis einen Einblick in die Architektur des Museums.
Treffpunkt: Grieserwiese (Nähe Zeughaus)
Anmeldung: bis zum 30.06.2010 unter 0871 22 9 18.
Donnerstag, 17. Juni 2010, 19.30 Uhr
40 Jahre Kunstverein Landshut
Im Ostteil des „Alten Franziskanerklosters“ wird laut Planung der Kunstverein Landshut e.V. seine Bleibe finden. Zum 40. Jubiläum bespielen Mitglieder des Kunstvereins die Räume im ersten Stock mit Wandmalereien und Installationen, die extra für diese Ausstellung konzipiert werden. Nach dem großen Erfolg bei der Jahresausstellung erhalten Sie hier abermals die Möglichkeit, von den Kunstschaffenden selbst durch die Ausstellung geführt zu werden.
Ort: Altes Franziskanerkloster im Museumsquartier Prantlgarten
Donnerstag, 25. März 2010, 19.30 Uhr
Mitgliederversammlung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V.
Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstands
3. Kassenbericht
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer
6. Wahl des Kuratoriums
7. Situation Altes Franziskanerkloster / Entwurfsplanung
8. Rückblick auf das Museumsjahr 2009 – Vorausschau über die Projekte 2010
9. Präsentation Homepage des Freundeskreises
10. Verschiedenes
Wünsche und Anregungen bitte bis spätestens Mittwoch, 17.03.2010, schriftlich und mit Begründung bei unserer Geschäftsstelle einreichen.
Ort: Zeughaus, Wittstraße 1, 84028 Landshut
Dienstag, 23. März 2010
Ziegelstein gesucht …
Wer kann den städtischen Museen einen Ziegelstein vom kriegszerstörten Landshuter Hauptbahnhof zur Verfügung stellen?
Beiläufig vermittelt eine Notiz in Maria Hartls Lebenserinnerungen Häuslerleut (München 1986) zum Jahr 1947 den Impuls für diesen Aufruf der Museen der Stadt Landshut:
Das Wohnhaus bauten wir im Herbst. Da halfen meine Schwester Leni, mein Bruder Jackl und mein Bruder Anderl mit seiner Frau. Als uns die Ziegelsteine ausgingen, sind wir mit dem Ochsenfuhrwerk zum zerbombten Landshuter Bahnhof gefahren und haben herausgeklaubt, was noch brauchbar war. Ja, das war eine große Hilfe …
Am 19. März 1945 wurde der Landshuter Hauptbahnhof bei einem systematischen Bombenangriff der amerikanischen Luftwaffe zur Gänze zerstört. Damit war eine weitere der wenigen noch funktionsfähigen Schienenverbindung zu den Verbänden der Wehrmacht in Italien gekappt. Allein im Monat nach der verheerenden Zerstörung Dresdens gingen 130.000 Tonnen Bomben auf Deutschland nieder. Am Tag von Hitlers Nero-Befehl – sog. Führerbefehl verbrannte Erde zu hinterlassen, um die Kampfkraft unseres Feindes zu schwächen und sein weiteres Vordringen zu verhindern – fanden in Landshut hunderte von Menschen den Tod.
Wie selbstverständlich waren Franz Högner und Fritz Koenig angezogen vom kriegszerstörten Landshuter Bahnhof und wählten ihn als Motiv für mehrere Zeichnungen und Gemälde. Auf den Tag genau neun Jahre später, erst am 19. März 1954, waren die Verheerungen vom März 1945 überwunden, konnte der neu errichtete Landshuter Hauptbahnhof erneut seiner Funktion übergeben werden.
Ein Ziegelstein vom alten, 1880, zum siebenhundertjährigen Jubiläum des Hauses Wittelsbach eingeweihten Landshuter Hauptbahnhof gewinnt geradezu symbolischen Rang für den Wiederaufbau aus den Kriegszerstörungen. Sog. Trümmerfrauen klaubten in deutschen Städten aus den Zerstörungen nachhaltig zukunftsweisende Bausteine für deren Wiederaufbau heraus. Auch dieser Symbolik und Inszenierung spürt die in Vorbereitung befindliche Ausstellung „Neunzig plus:Landshut seit 1918“ nach (Museum im Kreuzgang, ab 16. Mai 2010).
Einem Kondensator der Erinnerungskultur vergleichbar vermag ein derartiger gründerzeitlicher Backstein das Überleben aus dem Inferno des Dritten Reiches zu veranschaulichen. Einer Spurensicherung vergleichbar verbinden sich damit zugleich zahlreiche Fragen zur klareren Sicht auf die Überlieferungssituation: Natürlich suchen wir nebenher auch nach Fotos von den Aufräumarbeiten im kriegszerstörten Landshut: Wie ging das im Alltag der Schuttbeseitigung im einzelnen vonstatten? Wer kam dabei zum Einsatz? Wie lange dauerten die Räumarbeiten? Nicht mehr lange können Ohren- und Augenzeugen dabei helfen, ein wahrheitsgeprägtes Bild von diesen Ereignissen zu dokumentieren. Mitten in diesen Fragen wäre ein solcher durch das Bombenfeuer zum zweiten Mal gebrannter Ziegelstein, also ein Objekt von besonderer Aussagedichte, geradezu als ein Symbol der Hoffnung auf jenen neuen Anfang zu werten.
Bitte wenden Sie sich an die
Museen der Stadt Landshut
Altstadt 300
84028 Landshut
Fon 0871 / 922 389 0
Fax 0871 / 922 389 9
E-Mail: museen@landshut.de
Donnerstag, 18. März 2010
Stadt erwirbt Niedermeier-Sammlung
Oberbürgermeister Hans Rampf und der Landshuter Sammler Hans Niedermeier, Mitbegründer und Ehrenmitglied des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V., unterzeichnen den Vertrag über den Erwerb der Sammlung Niedermeier durch die Stadt Landshut. Die Sammlung besteht aus hunderten von Graphiken und zahlreichen Gemälden mit Ansichten von Landshut. Die Werke stammen aus dem Zeitraum vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.
Zusätzlich schenkt Hans Niedermeier den Museen der Stadt Landshut seine umfangreiche Zinnsammlung mit zahlreichen Landshuter Meistermarken. Hans Rampf betonte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung, dass mit dem Erwerb der Sammlung für Landshut ein wichtiges kulturelles Erbe gesichert worden sei.
Freitag, 26. Februar 2010
Stadtrat hebt Sperrvermerk auf
Mit 28:13 Stimmen hat der Stadtrat nach äußerst kontroverser Debatte den Sperrvermerk aufgehoben, der im Etat 2010 der Stadt Landshut zunächst die 50.000 € für AFK-Planungsarbeiten blockiert hatte. Wie Kämmerer Rupert Aigner betonte, geht es hier lediglich um den haushaltspolitischen Vollzug zur Ermittlung der gesamten Planungs- und Sanierungskosten für das Alte Franziskanerkloster. Damit ist noch kein Beschluss über die Finanzierung und Freigabe der später benötigten Finanzmittel gefasst worden. Die finanzielle Beteiligung unseres Freundeskreises in Höhe von 40.000 € (Vereinbarung vom 08.02.2010) ist während der Debatte von vielen Stadträten mit großem Dank gewürdigt worden.
Dienstag, 23. Februar 2010, 18.30 Uhr
"Verborgene Schätze" – Die Depots der Museen der Stadt Landshut
Teil II: Der Bauhof
Führung: Anette Klöpfer M.A.
Ort/Treffpunkt: Bauamtliche Betriebe, Äußere Parkstraße 1, 84032 Altdorf
(hinter dem WEZ – Wertstoff- und Entsorgungszentrum)
Bilder aus dem Depot finden Sie hier: Galerie
Dienstag, 9. Februar 2010
40.000 Euro für das Alte Franziskanerkloster
Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. setzt sich für die Sanierung des Alten Franziskanerklosters und Nutzung als Stadtmuseum ein. Um das Projekt weiterzuentwickeln, hat der Vorstand unseres Vereins anlässlich eines Besuches bei Oberbürgermeister Hans Rampf eine Spende von 40.000 Euro übergeben. Diese Zuwendung soll der Stadt Landshut helfen, spezielle Maßnahmen im kulturellen Bereich zu fördern.
Anlässlich der Übergabe unterzeichneten Oberbürgermeister Hans Rampf und der erste Vorsitzende, Prof. Dr. Gernot Autenrieth, im Beisein von Stadtdirektor Andreas Bohmeyer und dem zweiten Vereinsvorsitzenden Jürgen Siegel sowie dem Schatzmeister Georg Merk eine Vereinbarung über das zukünftige gemeinsame Vorhaben.
Oberbürgermeister Hans Rampf freute sich über diese Unterstützung und lobte das große Engagement und den bürgerschaftlichen Einsatz des Freundeskreises zum Wohl der Stadt. In diesem Zusammenhang verwies er auf die angestrebte Sanierung des Alten Franziskanerklosters, wofür in Kürze mittels einer Entwurfsplanung die Kosten ermittelt werden sollen.
Trotz der generell schwierigen Haushaltslage der Kommunen zeigte er sich optimistisch, dass die Stadt mit Hilfe unseres Vereins und der Städtbaufördeung eine Finanzierung dieser Baumaßnahme bewerkstelligen kann. Er verwies besonders auf die Tatsache, dass dringend die Gebäudesanierung erfolgen muss, um einem Verfall vorzubeugen.
Der Vorstand des Freundeskreises dankte für die angekündigten Perspektiven und versicherte, die Stadt auch weiterhin ideell und finanziell zugunsten einer wachsenden Kulturvielfalt unterstützen zu wollen.
Samstag, 16. Januar 2010, 10.00 Uhr
Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz
Die fürstlichen Sammlungen, die zur Zeit der Renaissance in ganz Europa entstanden, bildeten den Grundstock unserer heutigen Museumslandschaft. Auch Herzog Wilhelm V. unterhielt in seiner Erbprinzenzeit eine solche Kunst- und Wunderkammer auf der Burg Trausnitz. Gesammelt wurde nicht nur Kulturelles, sondern alles, was der damaligen Zeit wesentlich und kostbar erschien. Auf diese Weise wurden die Kunstkammern der Renaissance zum facettenreichen Spiegel des Wissens ihrer Zeit und wirken auf einzigartige und universelle Weise bis in unsere Gegenwart hinein.
Ort: Kunst- und Wunderkammer, Burg Trausnitz
Führung: Stephanie Gilles M.A.
Anmeldeschluss für diese Führung ist der 10.01.2010, die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Anmeldung über die Geschäftsstelle der Förderer: 0871 22 9 18
