Donnerstag, 01. Dezember 2011
Direkt aus dem Atelier
Künstler-Führung durch die Jahresausstellung des Kunstvereins
Es scheint sich schon herumgesprochen zu haben: Wenn die Künstler selbst ihre Werke erklären, dann ist das allemal interessant und eröffnet den Betrachtern Perspektiven und Einsichten in die Kunst, die sie sonst nicht bekommen. So war die Führung durch die Jahresausstellung des Kunstvereins, die der Freundeskreis Stadtmuseum heuer zum zweiten Mal organisiert hat, außerordentlich gut besucht.
Die Besonderheit dieser Führung: Auch ein Großteil der 29 ausstellenden Künstler der Jahresausstellung war der Einladung in die Große Rathausgalerie gefolgt, darunter Michael Lange, Heiner-Matthias Priesnitz, Michaela Geissler, Christine Rieck-Sonntag, Martina Kreitmeier, Nina Seidel-Herrmann, Nikodemus Löffl, Hans Hassert, Valentin Goderbauer, Stefan Zeitler, Heino Sartor und Mario Schoßer. Und so mischten sich am Freitagabend Künstler und Kunstinteressierte und während erstere aus dem Nähkästchen plauderten und etwas zur Entstehung und zur künstlerischen Absicht oder einfach Geschichten aus dem Atelier zum Besten gaben, konnten die Interessierten Fragen stellen und sich austauschen.
Die beiden Vorsitzenden des Kunstvereins Landshut, Raimund Reiter und Ursula Bolck-Jopp stellten nicht nur die eigenen Arbeiten vor, sondern moderierten den Abend, baten die Künstler um Statements und ergänzten, wo der Künstler nicht selbst anwesend war. Freundeskreis-Vorsitzender Prof. Dr. Gernot Autenrieth bedankte sich im Namen aller Besucher für die Heranführung an künstlerische Positionen der zeitgenössischen Kunst und dafür, dass er an Prozessen teilhaben durfte, die ihm normalerweise verschlossen blieben. Die Veranstaltung soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Künstler spenden Verkaufserlöse Ihrer Werke für den Freundeskreis Stadtmuseum
Der Kunstverein Landshut e.V. und die Neue Galerie Landshut e.V. stehen geschlossen hinter den Museumsplänen des Freundeskreises Stadtmuseum. Um dies zu bekräftigen, überreichten sie dem Freundeskreis eine Spende in vierstelliger Höhe.
Beide Vereine hatten sich beim LANDSHUTfest für den musealen Ausbau des Alten Franziskanerklosters engagiert, das vor zwei Wochen gut 1.000 Besucher an den Prantlgarten gelockt hatte, um sich ein Bild des künftigen Museumskomplexes zu machen. Der Kunstverein Landshut und die Neue Galerie verkauften dabei Werke ihrer Künstler für den guten Zweck und hoffen so, den Weg zum Ziel eines eigenen Stadtmuseums für Landshut ein wenig zu verkürzen.
Franz Schneider, Vorsitzender der Neuen Galerie, der mit seinem „Kunstbauchladen: Do Art Yourself“ auf dem Fest unterwegs war, freute sich über die Solidarität der Künstler untereinander, wenn es um das Ziel des Stadtmuseums gehe. Und Michael Lange, der für den Kunstverein die Spende überreichte, ergänzte: „Wir wollten zeigen, dass die Künstler nicht nur fordern, sondern dass sie auch zu geben bereit sind. Viele unserer Mitglieder haben Werke gespendet, deren Reinerlöse nun dazu beitragen soll, das Museumsthema zu befördern“. Zahlreiche Besucher konnten so auf dem LANDSHUTfest ein Schnäppchen machen und Arbeiten von Raimund Reiter, Aldo
Canins, Mario Schoßer und vielen Landshuter Kunstgrößen mehr zu äußerst günstigen Preisen erstehen.
Der Freundeskreis-Vorsitzende Gernot Autenrieth bedankte sich nicht nur für das Geld, sondern auch für die gezeigte Solidarität. „Mit Ihren beiden Vereinen steht eigentlich das Gros der Kunstszene der Region hinter den Museumsplänen.“ Hocherfreut nahm der Schatzmeister des Freundeskreises, Georg Merk, die Spende entgegen, die stilgerecht im Bauchladen überreicht wurde: Neben dieser Spende und den Einnahmen aus dem Kuchenverkauf hätte das Fest, so Merk, dem Freundeskreis auch eine Reihe neuer Mitglieder beschert, die Zahl sei gut im Fluss und liege im Moment bei 460.
Ralf Bücheler, der die Organisation des LANDSHUTfests federführend verantwortet hatte, war dann auch mit dem Verlauf wie dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Der Erfolg des Festes, die Solidarität der Künstler und die vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind deutliche Zeichen, dass sich immer mehr Landshuter Bürger hinter die Vision eines Stadtmuseums im Alten Franziskanerkloster stellen.“
Sonntag, 25. September 2011
Premiere LANDSHUTfest gelungen
Das erste Gartenfest des Freundeskreises im Prantlgarten ist wahrlich toll gelungen. Zahlreiche Landshuter Bürger haben durch ihren Besuch Interesse an der Planung und Umsetzung des Museumsprojektes im Alten Franziskanerkloster gezeigt. Wir haben Herrn Regierungspräsidenten Grunwald nebst Gattin, zahlreiche Mitglieder des Stadtrates und der Verwaltung sowie viele Besucher aus allen Schichten der Bürgerschaft begrüßen können. Ihnen allen sei herzlich für den Besuch gedankt.
Unser Verein hat mit seinen Aktivitäten, so wird uns versichert, eine gute Visitenkarte in der Öffentlichkeit abgegeben. Das ist sicherlich der zielgerichteten Vorbereitung und komplikationsfreien Durchführung bei strahlender Herbstsonne zuzuschreiben.
Von allein geht gar nichts. Daher ist vorrangig den Mitarbeitern des internen Arbeitskreises ein ganz herzliches Dankeschön auszusprechen und hier besonders dem Cheforganisator Ralf Bücheler, der mit großem Fleiß und logistischem Gespür die Organisation hervorragend und erfolgreich geleitet hat.
Aber auch jeder Mitarbeiter und die ca. 30 Helfer haben mit ihrem selbstlosen Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen. Familienangehörige, Freunde und Bekannte haben uns tatkräftig unterstützt, ohne deren Mitwirkung – besonders beim Kuchenverkauf und den aufwändigen Spülarbeiten – unser Fest nicht durchführbar gewesen wäre. Das ist gewiss nicht selbstverständlich, verdient aufrichtige Anerkennung und herzlichen Dank.
Der Kunstverein und die Neue Galerie haben sich mit Ausstellung und Verkauf von Kunstwerken nicht nur als Mitveranstalter präsentiert, sondern darüber hinaus den erfreulich hohen Verkaufserlös unserem Verein gespendet. Wir sagen Dank für die noble Geste und hoffen gemeinsam auf die zügige Realisierung des Stadtmuseums.
Weiterhin gilt unser Dank auch den teils ad hoc angeworbenen Mitgestaltern wie Karl Gruber und Josef Jackermeier für die Bereitstellung der historischen Feuerwehrautos, den fleißigen Kuchenbäckern für die köstlichen Leckereien, Karl Sperk vom Büro Nadler & Sperk und Max Tewes von den Museen für die interessanten Führungen, Prof. Ludwig Griebl mit seinen Studenten für die Erstellung einer visionären Computeranimation der auszubauenden Gebäudetrakte, Dr. Birgit Niehoff, Matthias Schambeck, Andrea Bücheler mit dem Team von Erzieherinnen aus Seligenthal, Ludwig Bichlmaier, Isabella Denk, dem Zauberclown Manuela sowie Josef Fleck mit seinem Team vom “Holzwurm“ für die wunderbaren Darbietungen und Unterhaltungen der Kinder, Anette Klöpfer und allen Mitarbeitern der Museen für die Erledigung zahlreicher organisatorischer Details sowie dem Rottmeier-Team für Bereitstellung der gastronomischen Infrastruktur einschließlich der traditionellen Bewirtung.
Und ganz besonders gefreut hat uns, dass in den letzten Tagen rund ein Dutzend neue Mitglieder ihren Beitritt zu unserem Verein erklärt haben. Willkommen im Kreis der Museumsfreunde!
Mit nochmaligem Dank und der Vorfreude auf das LANDSHUTfest 2012!
Prof. Dr. Gernot Autenrieth und Jürgen Siegel
Foto-Impressionen vom LANDSHUTfest: Galerie
Freitag, 1. April 2011
Altes Franziskanerkloster wird Stadtmuseum
Das Plenum der Stadt Landshut hat am 01. April 2011 den weitreichenden Beschluss gefasst, die erforderlichen Finanzmittel zur Sanierung des Alten Franziskanerklosters am Prantlgarten bereitzustellen.
Mit dieser Entscheidung geht somit die langjährige Zielvorstellung des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. in Erfüllung.
Unserem Oberbürgermeister Hans Rampf sowie den 29 Stadträten, die für den Erhalt des Gebäudes und für den Ausbau zum Stadtmuseum gestimmt haben, sei für diese weise Entscheidung vielmals gedankt.
Als erster Schritt ist kurzfristig die statische Sicherung und Sanierung des einsturzgefährdeten (Doppel-) Kreuzganges (Kosten rd. 680.000 €) durchzuführen. Dann folgen – in Abhängigkeit der verfügbaren Haushaltsmittel – die Sanierung und der Ausbau der beiden Gebäudeflügel. Ein Fertigstellungstermin ist noch nicht genannt worden.
Das Projekt wird in zwei Bauabschnitte (BA) aufgeteilt. Die bezifferten Kosten belaufen sich auf:
| 1. BA: Flügel mit Doppel-Kreuzgang | 3,3 Mio € |
| 2. BA: Flügel zum Prantlgarten | 4,1 Mio € |
| Gesamt | 7,4 Mio € |
Aufgrund von zu erwartenden Förder- und Sponsorengeldern wird sich der städtische Anteil erheblich verringern.
Unser Verein wird sich an dieser bedeutenden Entscheidung nicht nur ideell sondern auch finanziell beteiligen.
Donnerstag, 31. März 2011
Neuwahl Vorstand und Situation Altes Franziskanerkloster
Auf der Mitgliederversammlung berichtete zunächst der 1. Vorsitzende über das abgelaufene Jahr und über die politische Situation in der Museumslandschaft.
Danach erfolgte die turnusgemäße Wahl des Vorstands mit folgendem Ergebnis:
| 1. Vorsitzender: | Prof. Dr. Gernot Autenrieth |
| 2. Vorsitzender: | Jürgen Siegel |
| Schatzmeister: | Georg Merk |
| Schriftführerin: | Anke Humpeneder-Graf |
Als Kassenprüfer wurden die Herren Hans Bauer und Franz Holzleiter wiedergewählt.
Der 1. Vorsitzende dankte dem ausgeschiedenen Schriftführer, Herrn Wolfgang Mocikat, für die geleistete Arbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.
Zur Situation des Alten Franziskanerklosters (AFK) wurden im Kern folgende Punkte beleuchtet:
- Präsentation der Kostenschätzung in Höhe von 7,4 Mio € unterteilt in 1. Bauabschnitt (3,3 Mio €) und 2. Bauabschnitt (4,1 Mio €), wie prinzipiell am 18.03.2011 im Bausenat vorgestellt
- Antrag auf Bewilligung von Fördermitteln (z.B. aus der Städtebauförderung), der kurzfristig durch die Stadt bei der Regierung zu stellen ist, um noch die volle Förderung zu erhalten
- Erläuterung der dringend erforderlichen Maßnahmen zur statischen Sicherung und Sanierung des einsturzgefährdeten (Doppel-) Kreuzganges
Der Vorstand appellierte an den Stadtrat, die stadteigene Immobilie vor dem Verfall zu bewahren und in der nächsten Sitzung am 01.04.2011 den Entscheid pro AFK als Stadtmuseum zu treffen.
Samstag, 19. Februar 2011
Festakt mit Prof. Dr. Roman Herzog
Am 19. Dezember 2010 wurde der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut 10 Jahre alt. Die offizielle Feier dafür fand am 19.Februar 2011 im Prunksaal des Rathauses statt. Über 500 geladene Freunde und Gäste hatten sich eingefunden. Die Freunde wollten und sollten ihre Gemeinsamkeit feiern. Die Gäste sollten informiert und für das Ziel des FSL zumindest gedanklich gewonnen werden – am besten natürlich gleich als zusätzliche Freunde.
Während der Saal sich füllte, passierten per Projektion die Namen unserer 28 Gründungsmitglieder Revue. Nach musikalischer Eröffnung mit dem ersten von 5 prägnanten Stücken aus dem 20. Jahrhundert (Herr Chr. Mattick, Flöte und Herr M. Huth, Klavier) begrüßte der Vorsitzende die Gäste.
Er blickte zunächst in die Vereinsgeschichte zurück und warb dann vor allem für ideelle und auch finanzielle Unterstützung der Ziele des Freundeskreises, speziell durch Anpreisung eines kleinen symbolische Ziegelsteinchens („Ziegeltrumm“), das zu Spenden von mindestens 25.-€ anregen soll.
Zur gelösten Atmosphäre der Feier trugen auch Oberbürgermeister Rampf und Bundespräsident Prof. Herzog bei, die beide einleitend einen vergnüglichen Dialog über das Tragen einer Amtskette aus ihrem persönlichen gemeinsamen Erleben boten.
Unser früherer Bundespräsident widmete sich in freier Rede gedankenreich und kritisch abwägend der Betrachtung des Vergangenen im Hinblick auf Wertung in der Gegenwart und den möglichen Anregungen (Konsequenzen) für die Zukunft. Nachdenkend über Funktion und Wert von Museen meinte er, Objekte im Magazin seien für die Allgemeinheit nichts wert. Auch ein wertvolles Gemälde im Archivkeller habe seine Funktion als Kunstwerk verloren.
Wie zur Illustration dieses Gedankens fügte sich daran der Vortrag von Herrn Dr. Niehoff, der genau der Umkehrung dieses Gedankens gewidmet war:
„Aus der Tiefe der Magazine ins Licht der Öffentlichkeit.“ Mit einem Empfang im Rathausfoyer bei Getränk und „Brez'n- Muggerln“ gab es dann Gelegenheit zu Gespräch, zum Kauf von Ziegeltrümmern und dem Studium einer Beitrittserklärung zum Freundeskreis...
Es war sehr schade, dass knapp „zwei Reihen“ angemeldeter Gäste dann doch nicht erschienen. Die zahlreichen Absagebriefe wegen Überbuchung tun uns unter diesem Aspekt besonders leid!
Foto-Impressionen vom Festakt: Galerie
Sonntag, 19. Dezember 2010
10 Jahre Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.
So fing es an, und so soll es werden
Am Tag der Gründung:
Dr. Franz Niehoff, Dr. Bernhard Schaub, Dr. Birgit Niehoff, Prof. Dr. Konrad Weckerle, Hans Niedermeier
(Bild aus LZ - Dez. 2000)
Auf Initiative unseres Vereinsmitglieds und Kunstsammlers Hans Niedermeier ist heute vor 10 Jahren der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut gegründet worden. 28 Gründungsmitglieder hoben den Verein aus der Taufe und wählten zum ersten Vorstand die Herren Dr. Bernhard Schaub (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Konrad Weckerle (2. Vorsitzender), Hans Niedermeier (Schatzmeister) und Frau Dr. Birgit Niehoff (Schriftführerin).
Im Laufe der Jahre konnte der Freundeskreis die Zahl seiner Mitglieder ständig steigern und zählt nun über 400 interessierte und engagierte Personen sowie einige korporative Mitglieder.
Die Visionen und die Beweggründe des Vereins waren schon ab der ersten Stunde von dem Ziel geprägt, allgemein die Kultur zu fördern und speziell die Realisierung eines Stadtmuseums mit der Funktion eines regionalen Schwerpunktmuseums zu unterstützen.
Die Arbeit der städtischen Museen ist geprägt durch Sammeln, Erhalten, Forschen und Vermitteln. Dazu liegt ein Konzept vor, das den Besuchern wie folgt präsentiert werden soll:
- In Teilen der Stadtresidenz:
Geschichte von der Stadtgründung bis 1918 sowie Archäologie und Keramik - im Alten Franziskanerkloster (AFK):
1918 bis in die Gegenwart.
Das AFK soll auch die Museumspädagogik (Kasimir-Museum) und den Kunstverein beherbergen sowie mit einem Museumsshop und einem Café ausgestattet sein. Auch die Verwaltung mit ihrer umfangreichen Bibliothek soll hier untergebracht werden.
Der Freundeskreis unterstützt speziell den Ausbau des AFK, das der Stadt Landshut gehört und dringend saniert werden muss. Der Verein hat der Stadt dazu für die Erstellung der Grundsatzplanung und Kostenermittlung einen Erstbetrag von 40.000 € zu Verfügung gestellt.
Der Beschluss, das AFK als Stadtmuseum zu nutzen, ist bereits 2009 durch die städtischen Gremien gefasst worden. Es obliegt nun der Stadt durch einen Entscheid des Plenums, schnellstmöglich die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen und die erforderlichen Aufträge zum Um- und Ausbau zu erteilen.
Wir haben etwas mit den Weisen aus dem Morgenland gemeinsam – leider nicht die kanonisch abgesicherte Weisheit. Und mit den zahlreichen Mitgliedern ist unsere Karawane auch etwas länger. Aber auch wir haben einen Stern, ein Ziel. Unser Stern zieht zwar nicht vor uns her, sondern er steht fest.
Wir folgen ihm mit unbeirrtem Blick, auch wenn viele Kurven um viele Hindernisse nötig sind. Wir sind in 10 Jahren nicht müde geworden, wir sind beieinander geblieben, und wir wollen unseren Marsch fortsetzen: Bis zum Stern.
Samstag, 15. Mai 2010
„Neunzig plus“ – Landshut seit 1918
Die große Sommerausstellung der Museen der Stadt Landshut lädt ein - zum mitmachen!
Herr Dr. Niehoff und seine Mitarbeiter von den Museen der Stadt Landshut bitten deshalb auch Sie darum, die Entwicklung der Forschung und die Spurensicherung für das Ausstellungsprojekt „Landshut seit 1918“ zu unterstützen. Das geht auch noch nach der Eröffnung, weil „Neunzig plus“ auf Zuwachs angelegt ist und sich immer dann verwandeln kann, wenn sich neue Erkenntnisse und Möglichkeiten auftun. Womöglich finden Sie in Ihrem Haushalt oder auf dem Dachboden, im Fotoschrank oder Filmarchiv, in Dokumentenschachteln oder Ihrem Familienalbum, Ihrem Möbellager oder Kleiderschrank oder noch ganz anderswo Objekte mit Lokalkolorit, interessante Kunstwerke oder
Fotografien zur Geschichte Landshuts seit 1918. Eine spannende Aufarbeitung verschiedener Sektoren der Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts erschließt sich neue Handlungsspielräume für die Darstellung kultureller Vielfalt am ehesten durch die Mitwirkung vieler.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10–17 Uhr
Kontaktaufnahme: 0871/9223890 (Museen der Stadt Landshut)
90plus – Flyer
90plus – Museumspädagogisches Programm
Ausstellungsorte: Museum im Kreuzgang & Heilig Geist Kirche
Alte Einträge finden Sie im Archiv.
