Juni 2017

Vorankündigung: 7. LANDSHUTfest am 05. August

LANDSHUTfest Flyer Titel

Das siebte LANDSHUTfest steht ganz im Zeichen des Museumsbaues. An der Schnittstelle zwischen dem hervorragend gelungenen ersten Bauabschnitt und den noch im Dornröschenschlaf liegenden zwei Gebäudetrakten, die ihrem Wachgeküsst-Werden schon gespannt entgegenfiebern, setzt das Programm des diesjährigen LANDSHUTfestes an. Mit einer ganzen Palette an Kurzvorträgen zur Museumsarchitektur und den Sammlungszielen- und erfahrungen im LANDSHUTmuseum legen die Architekten und die Museumsmitarbeiter einen informativen Rahmen um das große Familienfest am Alten Franziskanerkloster. Einen zweiten Bogen spannt das Fahrrad, das heuer 200 Jahre alt wird: Dieser Bogen hebt an mit einer Ausstellung historischer Fahrräder auf dem Franziskaner-Vorplatz und landet punktgenau auf der Prantlwiese, wo deren modernes Pendant zur Testfahrt wartet: Mit dem Segway als neuem, zeitgemäßem und großstadttauglichem Fortbewegungsmittel können die LANDSHUTfestbesucher ganz neue Er-FAHR-ungen machen: Ausbilder der Firma LWS stehen bereit und helfen mit einem Crashkurs beim Manövrieren auf dem Übungsparcours. Wer sich traut, darf auf dem Geschicklichkeitsparcours zur Fahrt um die Siegerprämie antreten.

Eingebettet werden all diese Abenteuer und Informationen in ein spannendes Spiel- und Spaßprogramm, das für die gesamte Familie einen schönen Nachmittag bereithält. Hüpfburg und Spielgeräte, Bastel- und Spieleangebote, ein Fahrrad-Zeichenwettbewerb und das Glücksrad warten auf die Kleinen, die Großen freuen sich bei Musik vom „Duo Stadtmusekanten“ und dem „Trio Feinkost“ über eine erholsame Brotzeit vom Rottmeierstand oder das Kaffee- und Kuchenangebot des Freundeskreises rund um die zentrale Veranstaltungsbühne im Klosterinnenhof.

Veranstaltet wird das LANDSHUTfest wie jedes Jahr vom Freundeskreis Stadtmuseum in enger Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Landshut und der Neuen Galerie Landshut, großzügig gesponsert vom Lions Club Landshut sowie von der Sparkasse Landshut, dem BMW Werk Landshut, SAX Gerüstbau, den Leipfinger Bader Ziegelwerken und der LWS Security Group. Sie ermöglichen auch das Tagesangebot: Wer beim LANDSHUTfest Mitglied im Freundeskreis wird, erhält ein Jahr Beitragsfreiheit und eine kostenlose Brotzeit! Wir freuen uns auf Sie am Samstag, 5. August 2017, von 11 bis 19 Uhr. Eintritt frei.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer:
LANDSHUTfest – Flyer




14. Mai 2017

Ballon-Wettbewerb LANDSHUTfest 2016: „Induzierter Zufall“

Beim LANDSHUTfest schicken viele Kinder einen Luftballon auf die Reise. Dann übernimmt der Zufall die Regie und spielt einem aufmerksamen Finder den gelandeten Ballon mit Senderadresse zu. Der weiteste gemeldete Fundort bringt das Gewinnerpaar von Sender und Finder zusammen. Nach dem LANDSHUTfest Anfang August 2016 dauerte es bis zum Dezember, dass Frau und Herr Heitmeier aus Bad Reichenhall bei einer Bergtour im Gebiet der Reiteralpe „in unwegsamem Gelände“ den vom kleinen Erik Autenrieth (3 1/2 Jahre) abgeschickten Ballon mit Adresse fanden. Weiter flog keiner! Gewinner und Gratulanten zum Ballon-Wettbewerb LANDSHUTfest 2016 Die Vorfreude auf das Siegertreffen beim LANDSHUTmuseum dauerte bis zum 14. Mai 2017. Da trafen sich die reise- und wanderlustigen Heitmeiers mit dem kleinen Erik und den auf dem Foto abgebildeten Vertretern der „Museums-Szene“ zu einem fröhlichen Kennenlernen, einer Museumsführung (einschließlich Kasimir-Museum!) und zur Überreichung der Siegestrophäen. Erik bekam Marlene Reidels Buch „Der tapfere Ritter Kasimir“ (passend zu seinem Berufswunsch „Ritter“) und Heitmeiers ein Buchpräsent aus den Veröffentlichungen der Museen der Stadt Landshut (passend zu Herrn Heitmeiers Ruhestand als ehemaligem Oberbürgermeister seiner Heimatstadt). Das LANDSHUTmuseum bietet eben eine breite Palette von Besuchern und Angeboten an Museumsleistungen!

P.S. Der Großvater des Absenders konnte den Verdacht der Windmanipulation nicht stichhaltig entkräften…

Tags drauf erreichte uns noch eine Wertschätzung von Herrn Heitmeier:
„Zum Abschluss darf ich neben unserem aufrichtigen Dank für die ganze Organisation und den Aufwand auch ein ganz großes Kompliment für das bereits Geschaffene im Alten Kloster machen! Ein museal großer Wurf ist Ihnen in unseren Augen gelungen mit überzeugendem und uns tief beeindruckendem Konzept; der Ausblick auf die nächsten Bauabschnitte verspricht weiterhin Großes! Dazu wünschen wir ganz viel Steh-, Durch- und Umsetzungsvermögen sowie Glück bei der Realisierung! Wir werden das Museum sicher weiter im Blick behalten“.




30. März 2017

Abschiedswort für den ausscheidenden 2. Vorsitzenden Jürgen Siegel

Unser 2. Vorsitzender Jürgen Siegel hat leider seinen lange angekündigten Rückzug aus dem Amt wahr gemacht. Sein Wirken hätte für uns nicht besser sein können:
Umsichtig vorausplanend, permanent aufmerksam unterwegs, konsequent, konstruktiv und unermüdbar kontaktfreudig. Jürgen Siegel Weil er ein so liebenswerter Mensch ist, müssen wir ihm die ersehnte Freiheit gönnen, auch wenn wir ihn vermissen.
ABER: Wir haben seine Adresse!
Vorstand und Freundeskreis Stadtmuseum Landshut




Dienstag, 10. Januar 2017

Zum Tod Roman Herzogs

Am 10. Januar ereilte uns die Nachricht vom Tod Roman Herzogs. Roman Herzog, Bundespräsident a.D., war Mitglied in unserem Freundeskreis und einer jener Menschen, die sich durch persönlichen Einsatz in vielfacher Form für das gemeinsame Ziel, ein Stadtmuseum für seine und unsere Heimatstadt Landshut zu ermöglichen, einsetzten. Herzog, geb. am 5. April 1934 in Landshut, war von 1994 bis 1999 der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Bekannt wurde er insbesondere durch seine Berliner Rede 1997, in der er für einen „Ruck durch Deutschland“ und mehr Reformbereitschaft in Gesellschaft und Politik warb. Eine ganz persönliche „Ruck-Rede“ hielt Roman Herzog am 19. Februar 2011 im Landshuter Rathausprunksaal, als er uns als Festredner für das 10-jährige Jubiläum des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut die Ehre gab. Sein leidenschaftliches Plädoyer für die Kultur ist uns nachhaltig in Erinnerung geblieben und hat uns in unserem Durchhalten und unserer Zuversicht, unser gemeinsames Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, stets unterstützt. Roman Herzog als Festredner zum 10-jährigen Vereinsjubiläum




14. Dezember 2016

Der erste Bauabschnitt ist eröffnet!

„Der Anfang ist geschafft“, so titelte die Landshuter Zeitung, das Landshuter Wochenblatt jubelte „So schön ist unser Museum“, die Bayerische Staatszeitung berichtete unter dem Titel „Stolze Selbstdarstellung“ und eine aus München angereiste Eröffnungsbesucherin bedankte sich mit einem Leserbrief an die Tageszeitung, überschrieben mit „Ein Erlebnis“: Am 14. Dezember 2016, gerade noch vor dem Ende der Amtszeit von Oberbürgermeister Hans Rampf, konnte der erste Bauabschnitt des LANDSHUTmuseums mit einem Festakt samt Schlüsselübergabe an Museumsdirektor Niehoff und kirchlicher Segnung eingeweiht werden. Festredner, Besucher und Presse waren voll des Lobes für die Architekten. Im ersten Bauabschnitt wurde der Mitteltrakt des Alten Franziskanerklosters, der im Erdgeschoß den historisch bedeutenden Doppelkreuzgang enthält, statisch saniert und für eine zeitgemäße Museumsnutzung ertüchtigt. Der Aufwand war nicht gering: Die im 13. Jahrhundert auf Schwemmland von dem traditionell armen Orden der Franziskaner erbauten Klostergebäude, welche die Säkularisation überlebt hatten, waren in keinem guten Zustand. Neben der Instandsetzung der Fundamente, der Mauern und des Daches wurden die Aufschüttungen des Bodens abgegraben und eine moderne Licht- und Klimatechnik untergebracht, die – erstmals in Landshut – musealen Bedürfnissen auch wirklich genügt. Ein hochmoderner Aufzug gewährleistet die schwellenlose Erschließung aller Gebäudeteile, auch derjenigen, die erst in den kommenden Jahren als Bauabschnitte 2 und 3 instandgesetzt werden sollen. Entstanden sind so auf 450 Quadratmeter drei moderne Stockwerke: der historische Doppelkreuzgang im Erdgeschoß, ein großer, moderner Museumsraum im ersten Obergeschoß und die große Präsenzbibliothek im Zentrum für Regionalkultur unter dem bis in den First geöffneten historischen Dachstuhl. Zugleich ist mit „Landshut in der Moderne“ auch schon die erste Ausstellung in die neuen Räume eingezogen. Dem Museumsteam waren nach dem Abzug der Handwerker gerade zwei Wochen Zeit dafür geblieben. Eine großartige Leistung, für die alle Beteiligten weit mehr als hundertprozentigen Einsatz geleistet haben. Das Engagement des Freundeskreises, der sich ideell und mit 650.000 Euro an Spenden auch materiell beteiligt hat, wurde von allen Festrednern aufs höchste hervorgehoben. Umgekehrt bedankte sich unser Vorsitzender Gernot Autenrieth bei seiner Ansprache bei allen unseren Spendern, beim Museumsteam, bei den Architekten, beim Kulturreferenten Andreas Bohmeyer und bei den Entscheidern im Stadtrat, namentlich bei Oberbürgermeister Hans Rampf, ohne dessen große Unterstützung das alles nicht möglich gewesen wäre. Ebenfalls einstimmig fiel bei allen Festrednern der Appell an die Entscheider aus, mit dem 2. Bauabschnitt das LANDSHUTmuseum zügig weiterzubauen.
Fotos: Harry Zdera Gäste im Rathausprunksaal beim Festakt zur Fertigstellung des 1. Bauabschnittes Gruppenfoto beim Festakt zur Fertigstellung des 1. Bauabschnittes




24. Oktober 2016

Gratulation an Alexander Putz zur OB-Wahl

Nach einem engagierten Wahlkampf einer Kandidatin und dreier Kandidaten für den Posten des neuen Oberbürgermeisters konnte sich Alexander Putz in der erforderlichen Stichwahl vor Helmut Radlmeier behaupten und wird im Januar 2017 das Amt antreten.
Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum gratuliert Herr Putz zu seinem großartigen Erfolg und wünscht ihm stets eine glückliche Hand bei der Bewältigung aller anstehenden Aufgaben.
Gleichzeitig bedankt sich der Vorstand bei Herrn Radlmeier für seinen jahrelangen Einsatz zur Realisierung des LANDSHUTmuseums im Alten Franziskanerklosters (AFK). Er hat als Mitglied unseres Kuratoriums keine Gelegenheit ausgelassen, auf die kulturelle Bedeutung eines regionalen Stadtmuseums hinzuweisen und hat seinen persönlichen Einfluss zur Verwirklichung stets geltend gemacht. Radlmeier betonte auch immer die Notwenigkeit einer derartigen Einrichtung zur Steigerung des Tourismus in Landshut.
Sicherlich haben wir auch in Herrn Putz – Mitglied in unserem Verein – einen Befürworter unseres Vorhabens und Zieles „Komplette Sanierung des AFK“. Nach dem jetzigen Abschluss des 1. Bauabschnitts gilt es nun zügig, die weitere Sanierung im Stadtrat zu beschließen und die erforderlichen Finanzmittel – zunächst für den 2. Bauabschnitt – in die Haushalte 2017/18 einzustellen. Zur Unterstützung dieser Maßnahmen hat der Freundeskreis bereits einen weiteren Zuschuss von 600.000 Euro angekündigt.




14. Oktober 2016

Spendenübergabe und Ankündigung für AFK 2. BA

Der Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum übergab bei einem konstruktiven Gespräch mit Oberbürgermeister Hans Rampf und Stadtdirektor Andreas Bohmeyer die gemäß Vereinbarung in 2016 fällige letzte Rate in Höhe von 100.000 Euro für die Sanierung des ersten Bauabschnitts (Mitteltrakt =1. BA) des Alten Franziskanerklosters (AFK). Somit hat der Verein bislang insgesamt 650.000 Euro für die Grundsatzplanung und für die Sanierung des 1. BA an die Stadt geleistet. Gruppenfoto bei Spendenübergabe an Stadt Landshut Oberbürgermeister Hans Rampf zeigte sich äußerst erfreut und lobte uneingeschränkt das bürgerliche Engagement des Freundeskreises, das es in dieser Form in Landshut noch nie gegeben habe. Der Vorstand kündigte an, es nicht bei der Unterstützung des 1. BA zu belassen, sondern auch die Sanierung des 2. BA (Ostflügel) finanziell begleiten zu wollen. Dafür soll ein weiterer Zuschuss von 600.000 Euro akquiriert und in Abhängigkeit des Baufortschritts an die Stadt übergeben werden. Diese Ankündigung wurde vom Oberbürgermeister und vom Stadtdirektor mit zusätzlicher Freude und herzlichem Dank aufgenommen. Trotz allem dämpfte der OB die Erwartungen auf eine zügige Fortführung der notwendigen Sanierungsarbeiten, da zahlreiche Investitionsprojekte anstünden und die finanziellen Möglichkeiten der Stadt bekanntermaßen nur beschränkt seien. Nach Abwägung aller Dringlichkeiten und Wünsche müsse der Stadtrat letztendlich entscheiden, welche Projekte in den Haushalt 2017 eingestellt werden.




24. September 2016

37 neue Gesichter beim Freundeskreis Stadtmuseum

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut darf sich über eine Mitgliederentwicklung freuen, von der alle Volksparteien und viele Vereine nur träumen können. Rund um das LANDSHUTfest im August entschlossen sich 37 kulturell interessierte und engagierte Landshuter, dem Freundeskreis beizutreten, was den Effekt hatte, dass bei der Mitgliederzahl die 700er-Marke geknackt wurde. Selbstredend ließ der Vorstand um Prof. Dr. Gernot Autenrieth dieses Jubiläum nicht achtlos verstreichen, sondern lud im Innenhof des Alten Franziskanerklosters zu einem kleinen Sektempfang, um das 700. Mitglied willkommen zu heißen. Dass es sich dabei mit dem 23-jährigen Studenten Alexander Zoglauer (3.v.li.) um einen jungen Menschen mit ausgeprägtem Faible für das Museumsthema handelte, fand Präsident Autenrieth (2.v.li.) “besonders schön”. Zur Feier des Tages bekam der Jubilar einschlägigen Lesestoff und, natürlich, ein Buchskranzl.
Auf dem Bild (v.l.n.r.): Georg Merk, Prof. Dr. Gernot Autenrieth, Alexander Zoglauer, Christina Schindler, Museumsdirektor Dr. Franz Niehoff, Anke Humpeneder-Graf, Jürgen Siegel.
Text und Foto: Guten Morgen Landshut / Michael Stolzenberg Gruppenfoto mit 700. Mitglied Alexander Zoglauer




20. September 2016

Michael Lange: Vom Alten Franziskanerkloster zum LANDSHUTmuseum

Der Landshuter Künstler Michael Lange befasst sich seit mehr als 45 Jahren mit der Architektur seiner Heimatstadt. Für den Freundeskreis Stadtmuseum begleitet er die Sanierung des Alten Franziskanerklosters hin zum Museumsort, hin zu einer kulturellen Funktion. Im vergangenen Jahr sind dabei mehr als 100 sensible Zeichnungen entstanden. In einem Filmbeitrag, den der Filmemacher Claus Zettel für die Museen der Stadt Landshut verfasst hat, kommt Michael Lange in den historischen Mauern selbst zu Wort.
www.youtube.com/watch?v=MbVNjOweGmc




08. August 2016

Foto-Impressionen vom 6. LANDSHUTfest

Bilder: Oliver Haßler: Galerie




08. August 2016

Ende des ersten Bauabschnitts in Sicht

Bis das LANDSHUTmuseum eröffnet wird, müssen sich die Freunde des Stadtmuseums und ihre Mitstreiter zwar noch gedulden. Doch die Arbeiten im Alten Franziskanerkloster gehen voran. Am Samstag überzeugten sich davon einige hundert Gäste, die das inzwischen sechste LANDSHUTfest besuchten, dessen Erlös dem Museum zugutekommt. Das Fest am Wochenende war das letzte vor der Eröffnung des ersten Bauabschnitts, die am 14. Dezember geplant ist. Bei bestem Wetter, das nur kurz von einem Regenschauer unterbrochen wurde, erlebten die Besucher ein Novum. Der bisher vor sich hinschlummernde, inzwischen aber frischgekieste Innenhof des Alten Franziskanerklosters wurde zum Feierort umfunktioniert. An Bierbänken saß das Publikum, aß zu Mittag, genoss Kaffee und Kuchen und lauschte der Musik und den Reden von der Bühne. Im Prantlgarten gab es ein umfangreiches Kinderprogramm. Und wer Losglück hatte, kam mit Hilfe einer Feuerwehrdrehleiter in die Höhe und betrachtete das Klosterareal von oben. Prof. Dr. Gernot Autenrieth, Vorsitzender des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut, war entspannt. Diesmal gehe es ihm nicht darum, zu protestieren, zu fordern und zu mahnen, sagte er bestens gelaunt, sondern zu danken. Sein Dank galt den Architekten, die aus einem einsturzgefährdeten Gebäude eines mit großem Ambiente machten. Am Ende werde Landshut ein Museumsareal mit Seltenheitswert haben. Gedankt hat Autenrieth am Samstag auch den Helfern, die das Fest ermöglicht haben und den vielen Besuchern, die sich persönlich vom Fortschritt der Bauarbeiten überzeugten. Und er bedankte sich dafür, dass das ambitionierte Projekt auf immer mehr Gegenliebe bei der Stadt trifft. Sein größter Wunsch sei es, dass die Arbeiten so zügig wie möglich erledigt werden, sagte Autenrieth im LZ-Gespräch. Im zweiten Bauabschnitt sind der Südostflügel mit Foyer, Ausstellungsräumen und KASIMIRmuseum an der Reihe. Den dritten und letzten Abschnitt bilden die Arbeiten im Südwestflügel mit Kreuzgang, Verwaltung, Ausstellungsräumen und Café. Die Architekten Michael Nadler und Robert Reif machten den Besuchern bei Führungen deutlich, was bisher alles geschaffen wurde und was noch zu tun ist, bis auch der dritte Bauabschnitt abgeschlossen ist. Die Arbeiten in einem Teil des Kreuzgangs sind bereits so weit fortgeschritten, dass man gut erahnen kann, wie es wohl aussehen könnte, wenn der Gang komplett begehbar sein wird. Robert Reif erklärte, dass die Grundidee des Umbaus darin bestehe, sich nichts zu verbauen. Will heißen: Die Richtung, in der die Besucher später durchs Museum gehen, kann sich ändern, was wiederum bedeutet, dass keine fixen Richtungspfeile installiert werden. Außerdem ist das Konzept auf wechselnde Ausstellungen angelegt. Michael Nadler geht davon aus, dass der 14. Dezember als Eröffnungstermin für den ersten Bauabschnitt gehalten werden kann. „Die Turbulenzen um Mehrkosten haben sich gelegt, die Arbeiten laufen wieder in geordneten Bahnen.“ Wenn alles fertig ist, soll das Stadtmuseum nicht allein dastehen, sondern mit dem gegenüberliegenden Skulpturenmuseum eine Museumsinsel bilden. Das Café, das ins Stadtmuseum kommt, könnten dann die Besucher beider Einrichtungen nutzen. Um die Verknüpfung auch optisch deutlichzumachen, kommen den Plänen zufolge die Büsche dazwischen weg. Die Bäume sollen stehenbleiben. Stadtrat Helmut Radlmeier (CSU) würdigte das LANDSHUTfest in seinem Grußwort als Fixpunkt im Kultur- und Veranstaltungskalender der Stadt. Und er sprach von einem gemeinsamen Kampf für das LANDSHUTmuseum. Zur Verdeutlichung der zeitlichen Dimensionen dieses Kampfes bemühte er Max Weber: Von dem Soziologen und Nationalökonom ist die Einsicht überliefert, wonach Politik ein starkes, langsames Bohren harter Bretter mit Leidenschaft und Augenmaß bedeutet. Radlmeier kündigte am Samstag an, dass er auch künftig ein treuer Bundesgenosse im Kampf um das Museum bleiben werde. Denn: „Wir brauchen die Weiterentwicklung der städtischen Museenlandschaft für die Attraktivität unserer Stadt, für die nachwachsenden Generationen, denen wir zeigen wollen, in welcher großen Tradition sie stehen.“ Und für die Gäste und Kulturtouristen aus aller Welt. Unter Beifall sagte Radlmeier dass Landshut ein angemessenes Stadtmuseum brauche. Und er kritisierte einmal mehr, dass so manche Kommunalpolitiker Sport gegen Kultur ausspielen wollten, Kultur gegen Schulen und Schulen „gegen Gott weiß was“.
Siegfried Rüdenauer (Landshuter Zeitung)




Dezember 2015

Freundeskreis übergibt 200000 Euro fürs neue Stadtmuseum (aus LZ vom 15.12.2015)

Nach derzeitigem Stand der Dinge wird der erste Bauabschnitt des Stadtmuseums im Franziskanerkloster im Herbst 2016 abgeschlossen sein. In diesem Mitteltrakt befinden sich der Doppelkreuzgang, das Zentrum für Regionalkunst und der zentrale Aufzug, wie der Leiter der städtischen Museen, Dr. Franz Niehoff, gestern bei einem Treffen im Rathaus sagte. Grund für den Besuch des Museums-Freundeskreises war die symbolische Übergabe von 200000 Euro, die der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Gernot Autenrieth Oberbürgermeister Hans Rampf überreichte. Insgesamt hat der Verein damit 540000 Euro für das neue Stadtmuseum beigesteuert, kommendes Jahr soll die vereinbarte Summe von 600000 Euro erreicht werden. Autenrieth dankte den zahlreichen Spendern, Kommunalpolitikern und Verwaltungsleuten und verwies auf die Dringlichkeit des Projekts: „Die Dachsparren hätten keine weiteren 700 Jahre gehalten.“ Rampf gab den Dank weiter. Staatssekretär Bernd Sibler und der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier hätten für umfangreiche Mittel aus dem Entschädigungsfonds und der Denkmalpflege gesorgt. Stadtdirektor Andreas Bohmeyer würdigte das ehrenamtliche Engagement und machte klar: „Ohne den Verein wäre das Projekt dem Rotstift zum Opfer gefallen.“ Manche Menschen bringen mit Müh und Not 20 oder 30 Euro zusammen, andere können sich viel größere Summen leisten, wie Schatzmeister Georg Merk ausführte. Am Ende waren alle froh, so froh, dass Autenrieth auf die humorige Idee kam, ein Lied anzustimmen und Rampf den Vorschlag „O du fröhliche“ machte. Es blieb beim Vorschlag. Freundeskreis übergibt 200000 Euro fürs neue Stadtmuseum




November 2015

Bernhard Kühlewein übergibt Spende an Freundeskreis Stadtmuseum

Seine Weihnachtskarte mit Landshutmotiv hat Bernhard Kühlewein schon immer einem guten Zweck gewidmet. In diesem Jahr, bei seiner 37sten Weihnachtskarte, ist dieser gute Zweck der Bau des Landshuter Stadtmuseums im alten Franziskanerkloster. Die Spende von 1000 Euro aus dem Kartenverkauf übergab der Landshuter Künstler an den Vorstand des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut e.V. (FSL) deshalb auch stilgerecht auf der Baustelle. Selbstverständlich habe es auch mit der eignen, künstlerischen Daseinsvorsorge zu tun, wenn man sich in seinem Berufsstand für ein Stadtmuseum einsetze, bestätigte Kühlewein, der bereits in der Vergangenheit großzügige Geldspenden und Teile seines Werks an die Landshuter Museen gegeben hat. Die Weihnachtskarte, die für 1,20 Euro exklusiv im Verkehrsverein Landshut erhältlich ist, zeigt Motive der Stadtresidenz, flankiert vom Martinsturm und der Burg Trausnitz in weihnachtlichem Arrangement mit Engeln und einer Krippenszene. Bei der Spendenübergabe im Dachstuhl des Alten Franziskanerklosters konnte man sich unter der kundigen Führung von Architekt Robert Reif von der Architektenpartnerschaft Nadler Sperk Reif ein Bild des aktuellen Baufortschrittes machen. Seit fünf Monaten wird das denkmalgeschützte Gebäude museumsgerecht umgebaut. In den Dachstuhl, in welchem die Schäden, die der umgefallene Baukran vor wenigen Wochen verursacht hat, weitgehend behoben sind, soll die Bibliothek des Zentrums für Regionalkultur einziehen. Damit wird das Museum auch Anlaufstelle für Wissenschaftler, Studenten und Schüler, die sich eingehender mit der Landshuter Stadt- und Kulturgeschichte auseinandersetzen wollen, beispielsweise für die P-Seminare der gymnasialen Oberstufe. Die Vorstandsmitglieder des Freundeskreises bedankten sich bei Kühlewein für seine großzügige Spende und setzten den gemeinsamen Baustellenrundgang im großen Ausstellungssaal im ersten Stock und in dem auf seine gotischen Proportionen abgegrabenen Doppelkreuzgang fort. Bernhard Kühlewein übergibt Spende an Freundeskreis Stadtmuseum




November 2014

Freundeskreis übergab 300.000 Euro für Stadtmuseum

Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. ist mit der Übergabe von 300.000 Euro an Oberbürgermeister Hans Rampf dem ersten Teil seiner Verpflichtung termingerecht nachgekommen. Damit erfüllt der Freundeskreis die im Juli mit der Stadt Landshut getroffene Vereinbarung, sich beim Umbau des Alten Franziskanerklosters am Prantlgarten zum Stadtmuseum bereits im ersten Bauabschnitt mit einer Spende von 600.000 Euro zu beteiligen und diese in drei Stufen zu überweisen. Der erste Teil wird nun für die Finanzierung der Feinplanungen verwendet, die inzwischen intensiv angelaufen sind. Jürgen Siegel, stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises, geht davon aus, dass im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen wird.
„Hut ab vor diesem enormen Bürgerengagement, wenn es darum geht, dass Landshut endlich ein würdiges Museum bekommt“, freute sich Oberbürgermeister Hans Rampf und dankte stellvertretend den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises, Jürgen Siegel, Georg Merk und Anke Humpeneder-Graf. Schatzmeister Georg Merk verwies auf die Homepage des Freundeskreises, wo unter www.landshutmuseum.de die vielen privaten Spender, die zum Teil durch Mehrfachspenden zum Anwachsen dieser Summe beigetragen hätten, auf einer Liste genannt würden. Besonders bedankte sich der Freundeskreis bei Stadtdirektor Andreas Bohmeyer, der das Projekt von Beginn an begleitet hat, für die hervorragende Kooperation.

Freundeskreis übergab 300.000 Euro für Stadtmuseum


29. Juli 2014

Vertragsunterzeichnung für AFK-Sanierung / 1. BA

Nach Beschluss des Stadtrates (am 25.07.2014), den ersten Bauabschnitt (Mitteltrakt =1. BA) zur Sanierung des Alten Franziskanerklosters (AFK) schnellstmöglich zu beginnen und bis Mitte 2016 fertigzustellen, unterzeichneten der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut (FSL) und die Stadt Landshut eine Vereinbarung, in der sich der FSL zu einem Zuschuss von 600.000 Euro verpflichtet. Der Verein wird der Stadt bereits in diesem Jahr die erste Rate von 300.000 Euro überweisen. Damit ist sichergestellt, dass die Arbeiten zur Detailplanung umgehend aufgenommen werden können.

Vertragsunterzeichnung für AFK-Sanierung / 1. BA

Oberbürgermeister Hans Rampf und der erste Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. Gernot Autenrieth, unterzeichneten die Vereinbarung im Beisein von Stadtdirektor Andreas Bohmeyer, dem Leiter der Städtischen Museen Dr. Franz Niehoff sowie dem gesamten Vorstand des Freundeskreises.

Oberbürgermeister Hans Rampf und Stadtdirektor Andreas Bohmeyer zollten den Mitgliedern des Freundeskreises hohe Anerkennung. „Solch gelebtes Bürgerengagement ist nicht selbstverständlich und verdeutlicht Ihre große Verbundenheit mit unserer Stadt.“ Bohmeyer nutzte die Gelegenheit auch der Regierung von Niederbayern zu danken, die der Stadt hier mit Rat und Tat zur Seite gestanden sei. Das „vorbildliche Engagement des Freundeskreises zum Wohle der Bürger und kulturellen Belange der Stadt sei überwältigend“, betonte Rampf: „Wir sind Ihnen sehr dankbar dafür.“

Der Vorstand des Freundeskreises dankte der Stadt für die lang erwartete Umsetzung des Projektes zur Schaffung eines Stadtmuseums und signalisierte, sich auch bei der weiteren Sanierung (Ost- und Südflügel) mit einem erheblichen Spendenbetrag zu beteiligen.




Alte Einträge finden Sie im Archiv.